Der Tag Danke, "Hannah" und "Kerstin": Unwettergefahr zu Pfingsten
Die Tiefs "Hannah" bei den Britischen Inseln und "Kerstin" über der Ostsee spannen weiter einen großen Tiefdruckkomplex auf, der das Wetter in Deutschland bestimmt. Dabei löst vor allem "Hannah", deren Einfluss von Benelux her zunimmt, vom Westen bis in den Harz Schauer und einzelne Gewitter aus. In den Südosten wird etwas wärmere Luft geführt, die zunehmend angefeuchtet wird und in der zweiten Tageshälfte zwischen Alpen und Bayerischem Wald sowie Oberpfälzer Wald für zeitweise kräftigen und mit Gewittern durchsetzten Regen sorgen kann.
Mittwoch sorgt Höhenkaltluft zusammen mit der Höhenströmung nördlich der Mittelgebirge für wechselhaftes Schauerwetter. Am Donnerstag haben sich die Tiefs im Norden und Osten bald ausgetobt: Ein paar Schauer ziehen noch durch und der Wind frischt vorübergehend auf, dahinter stellen sich aber sonnige Abschnitte ein. Ab Freitag wird es im Süden sehr schwül mit Unwettergefahr, während sich im Norden in trockener und kühlerer Luft recht sonniges Wetter einstellt. Stück für Stück arbeitet sich die Schwüle zunächst in die Mitte und knapp darüber hinaus vor, bis dann am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag auch kräftige Gewitter über den Nordosten hinwegziehen können.
Ach ja, heute teils länger sonnig und vor allem am Nachmittag gebietsweise Schauer und Gewitter. Höchstwerte 16 bis 25 Grad.