Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen,
jetzt soll also alles vorbei sein - pünktlich zum 80. Geburtstag des US-Präsidenten. Heute Nacht verkünden Donald Trump und das iranische Regime, dass sie sich auf ein Friedensabkommen geeinigt haben. Es sieht ein sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges vor - auch im Libanon. Zudem soll die Straße von Hormus nach einer formellen Unterzeichnung des Abkommens am Freitag in der Schweiz wieder geöffnet werden. Gespräche über ein endgültiges Abkommen würden beginnen, sobald die USA ihre Verpflichtungen aus der Absichtserklärung erfüllt hätten, hieß es aus Teheran. Trump erklärte seinerseits, er genehmige die "gebührenfreie" Öffnung der Straße von Hormus sowie die sofortige Aufhebung der US-Seeblockade. "Schiffe der Welt, startet eure Motoren. Lasst das Öl fließen!", schrieb Trump auf Truth Social. Der Ölpreis gab daraufhin um rund vier Prozent nach.
Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen rund um den Iran wie gewohnt in unserem Liveticker auf dem Laufenden.
Diese Themen stehen heute auf der Agenda:
Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. US-Präsident Donald Trump wird an dem dreitägigen Treffen führender westlicher Demokratien ebenso teilnehmen wie Bundeskanzler Friedrich Merz, der dafür eine Auszeit von den Reformverhandlungen in Berlin nimmt.
Die EU beginnt am Rande eines Außenministertreffens in Luxemburg die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau. Der Schritt gilt nach einer zweijährigen Hängepartie wegen einer Blockade Ungarns als wichtiges Zeichen an die beiden Länder, dass sich ihre Reformanstrengungen lohnen.
In Paris findet die Rüstungsmesse Eurosatory statt - unter anderem mit Rheinmetall und KNDS.
Der Bericht "Bildung in Deutschland 2026" wird in Anwesenheit von Bundesbildungsministerin Karin Prien veröffentlicht.
Zur EU-Fluggastrecht-Reform wird eine Entscheidung erwartet.
Ein Schüler eines Berufskollegs soll in Essen islamistisch motivierte Messerattacken verübt haben. Von 10.30 Uhr an muss sich der inzwischen 18 Jahre alte Angeklagte im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts verantworten.
Knapp drei Monate nach dem Mammutprozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit wird ab 8.30 Uhr das Urteil erwartet. Marius Borg Høiby ist in 40 Punkten angeklagt - unter anderem wegen vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, mehrerer Fälle häuslicher Gewalt, Verstöße gegen ein Kontaktverbot, Drogen- und Verkehrsdelikte.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.