Deutschland am Morgen
14. Juli 2026
imageHeute mit Johanna Ohlau
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09:49 Uhr

"Schuhljahr!" - CDU patzt mit Fehler in Ferien-Post

Ups, da muss wohl noch mal jemand Nachhilfe in Rechtschreibung bekommen. Ein peinlicher Tippfehler sorgt momentan für Belustigung in Brandenburg: Die für das Bildungsressort zuständige CDU hat eine Ferien-Post verschickt und wünscht allen Kindern und Jugendlichen darin viel Erholung und Erfolg fürs neue "Schuhljahr" ...

"Schuhljahr!" - CDU patzt mit Fehler in Ferien-Post
09:26 Uhr

Brandanschlag legt Zugverkehr zwischen Hamburg und Cuxhaven lahm

Als auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Düsseldorf vor einigen Tagen Stillstand herrschte, gingen wohl die meisten Bahnkundinnen und -kunden von nichts Ungewöhnlichem aus (was eigentlich traurig ist). Dann stellte sich heraus, dass es ein gezielter Brandanschlag war. So ist es laut Polizei nun wohl auch auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Cuxhaven. Im niedersächsischen Neu Wulmstorf habe in der Nacht ein Verteilerkasten gebrannt, teilt die Polizei mit. Die Behörde geht von Brandstiftung aus. Eine Bahnsprecherin sagte, das Feuer habe die Schieneninfrastruktur beschädigt, Zugfahrten im Abschnitt zwischen Hamburg-Neugraben und Buxtehude in Richtung Stade seien derzeit nicht möglich, eine Prognose zur Dauer der Sperrung auch nicht. Zuvor hatte die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

Brandanschlag legt Zugverkehr zwischen Hamburg und Cuxhaven lahm
08:41 Uhr

Polizei umstellt Wohnhaus in Kiel - und sichert DNA-Proben

Vor einigen Wochen kracht am Wohnhaus "Weißer Riese" in Kiel nachts plötzlich ein schwerer Betonbrocken auf einen vorbeifahrenden Streifenwagen. Es ist eine Pflasterstein, mutmaßlich gezielt auf die Polizisten geworfen. Der mehrere Kilogramm schwere Klotz durchschlägt die Frontscheibe und verletzt eine 25 Jahre alte Polizistin so schwer an der Hand und am Sprunggelenk, das sie bis heute dienstunfähig ist. An dem Pflasterstein konnten laut Polizei DNA-Spuren gesichert werden. Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall am 2. Juni wegen versuchten Mordes und ist am Morgen zum Großeinsatz an dem Gebäude mit rund 240 Wohnungen ausgerückt: Polizistinnen und Polizisten umstellten das Gebäude und sicherten die Identitäten aller Bewohnerinnen und Bewohner. "Wir haben einen richterlichen Beschluss zur DNA-Reihenuntersuchung", erklärt Stephanie Lage von der Polizei Kiel laut einem NDR-Bericht. Die Abgabe einer DNA-Probe sei jedoch freiwillig.

Polizei umstellt Wohnhaus in Kiel - und sichert DNA-Proben
08:06 Uhr

US-Regierung muss Milliarden an Zollgebühren zurückzahlen

Mit seinen "Strafzöllen" will Donald Trump eigentlich die Staatskasse füllen. Doch nun reißt genau sein beliebtes Werkzeug, das er auch nutzt, um andere Länder unter Druck zu setzen, ein großes Loch in den US-Haushalt: Die US-Regierung hat größtenteils wegen einer Entscheidung des Obersten Gerichtshof gegen die Zollpolitik des US-Präsidenten dutzende Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Im bisherigen Steuerjahr, das im Oktober 2025 begann, gab es Rückzahlungen in Höhe von 81 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 71 Milliarden Euro), wie das Finanzministerium mitteilt. Im gesamten Vorjahr waren es nur fünf Milliarden Dollar. Ein Ministeriumsvertreter bestätigte, dass bei weitem die meisten Rückzahlungen auf das Urteil des Supreme Court im Februar zurückgehen. Demnach entfallen die allermeisten Rückzahlungen auf die Monate Mai und Juni. Das oberste Gericht in den USA entschied, dass der Präsident mit einem Großteil der von ihm verhängten Aufschläge seine Zuständigkeiten überschritten hatte. Viele Unternehmen beantragten daraufhin die Rückzahlung der gezahlten Gebühren.

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US-Präsident Donald Trump regiert am liebsten mit Dekreten möglichst antidemokratisch vorbei an Kongress und Senat. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
US-Regierung muss Milliarden an Zollgebühren zurückzahlen
07:16 Uhr

100 Euro pro Liter - Fruchtsaft zur "dreistesten Werbelüge" gekürt

Viele Menschen investieren viel Geld in ihre Gesundheit - wohl einige auch 100 Euro pro Liter für einen Fruchtsaft. Das größtenteils aus Konzentrat bestehende Produkt der Marke LaVita haben Verbraucherinnen und Verbraucher nun zur "dreistesten Werbelüge" des Jahres gekürt. Das ergab eine Umfrage der Verbraucherorganisation Foodwatch. 39 Prozent der gut 66.000 Teilnehmer an der Online-Umfrage stimmten für das "Mikronährstoffkonzentrat" als Kandidat für den Negativpreis "Goldener Windbeutel", wie Foodwatch mitteilt. "LaVita kassiert Verbraucher:innen mit dem Wunsch nach Gesundheit kräftig ab", erklärte Alina Nitsche von Foodwatch. "Der Saft steht beispielhaft für die Abzocke mit irreführenden Gesundheitsversprechen." Das als "Saubertrank" beworbene Produkt besteht zu 70 Prozent aus Fruchtsaftkonzentrat sowie aus zugesetzten Vitaminen und Nährstoffen - "teilweise überdosiert", wie Foodwatch ergänzt. Den Negativpreis gibt es seit 2009, um Verbraucherinnen und Verbraucher auf Produkte aufmerksam zu machen, die besser im Laden bleiben sollten.

100 Euro pro Liter - Fruchtsaft zur "dreistesten Werbelüge" gekürt
07:02 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

zum fünften Mal jährt sich in diesen Tagen die Flutkatastrophe, die viele Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sehr schwer traf und binnen weniger Stunden ganze Landstriche und Existenzen zerstörte. Mehr als 180 Menschen verloren bei der Katastrophe in Deutschland ihr Leben. Besonders schlimm war es in der Eifel, im Bergischen Land und in Teilen des Sauerlands. Extreme Dürren und Hitze, heftiges Unwetter mit Starkregen und Gewitter oder extremer Schneefall - Meteorologinnen und Meteorologen warnen immer wieder, dass wir durch den Klimawandel mehr solcher Extreme in Zukunft erleben werden.

  • Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einer Gedenkstunde im Landtag von Nordrhein-Westfalen erwartet. 

  • Für Johann Wadephul von der CDU geht es nach Norwegen, nördlich des Polarkreises: Der Außenminister will gemeinsam mit seinem norwegischen Kollegen Espen Barth Eide in der Stadt Bodø das Hauptquartier der norwegischen Streitkräfte besuchen.

  • Zwei jungen Männern wird im Frankfurter Landgericht versuchter heimtückischer Mord an Polizisten vorgeworfen - nach über acht Monaten neigt sich der Prozess nun seinem Ende entgegen. Staatsanwaltschaft und Verteidiger sollen heute (9.30 Uhr) plädieren, die Urteilsverkündung wird für diesen Freitag erwartet. 

  • Versuchter Mord an Polizisten? Zwei jungen Männern wird im Frankfurter Landgericht versuchter heimtückischer Mord an Polizisten vorgeworfen - nach über acht Monaten neigt sich der Prozess nun seinem Ende entgegen. Tatzeitpunkt war die Silvesternacht 2024 in Frankfurt am Main: Aus einer Gruppe heraus soll der heute 18 Jahre alte Angeklagte von einer Brücke gezielt einen 30 Kilogramm schweren Elektroroller auf einen Streifenwagen geworfen und dabei den möglichen Tod der Polizisten in Kauf genommen haben. Nach einer aufwendigen Fahndung waren die Ermittler auf die Spur der beiden jungen Männer gekommen. Der 20 Jahre alte zweite Angeklagte soll eine Art Führungsrolle in der Gruppe gehabt haben.

  • Auch wenn das deutsche Team bei der Fußball-Weltmeisterschaft schon lange ausgeschieden ist: Heute will die erste Mannschaft ein Ticket fürs Finale lösen. Frankreich mit Superstürmer Kylian Mbappé und Spanien bestreiten am Abend (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) das erste Halbfinal-Spiel. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich morgen, wenn Argentinien und England das zweite Halbfinale austragen.

Sie haben Fragen, Hinweise oder anderes Feedback für mich? Schreiben Sie mir gern eine Mail an: johanna.ohlau(at)ntv.de. Ich hole mir jetzt noch Fix eine Dosis Koffein. Ich mag keinen Kaffee und bin etwas notgedrungen "TeamCola", um wach zu werden - und Sie?

Was heute wichtig wird
06:27 Uhr

Autofahrer drängelt - tonnenschwere Betonplatten krachen von Lkw

Großes Glück im Unglück hatten die Beteiligten eines Unfall in Australien: Wie eine Überwachungskamera zeigt, zwängt sich ein Autofahrer plötzlich zwischen einen Lkw und ein Auto. Der Lastwagenfahrer muss abrupt bremsen und seine Ladung löst sich. Tonnenschwere Betonplatten krachen vom Auflieger auf die Fahrbahn und donnern in mehrere parkende Autos. Zwei Männer auf dem Seitenstreifen können sich gerade noch in Sicherheit bringen.

Autofahrer drängelt - tonnenschwere Betonplatten krachen von Lkw
06:05 Uhr

Brad Pitts Kinder wollen nicht mehr seinen Namen tragen

"Brangelina" galt mal als das Glamour-Paar schlechthin, aber damit ist es auch für die eigenen Kinder von Angelina Jolie und Brad Pitt wohl längst vorbei: Nach Tochter Shiloh wollen noch zwei weitere Kinder des geschiedenen Hollywood-Paars nicht mehr den Namen ihres berühmten Vaters tragen. Zahara und Maddox Jolie-Pitt, die älteste Tochter und der älteste Sohn der geschiedenen Hollywood-Stars, haben eine weitere Hürde genommen, um den Nachnamen ihres Vaters offiziell abzulegen. Der 24-Jährige und seine 21 Jahre alte Schwester hätten die gewünschte Namensänderung in einer Zeitung veröffentlicht und damit eine der gesetzlichen Auflagen in Kalifornien erfüllt, berichteten die Zeitungen "People" und "USA Today" unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Im Jahr 2024 hatte die damals 18-jährige Tochter Shiloh bereits ein Gesuch bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht und den Nachnamen ihres Vaters offiziell abgelegt. Shiloh wurde 2006 in Namibia geboren und ist das älteste der drei leiblichen Kinder von Jolie und Pitt. Das Paar bekam zusammen drei Kinder – Shiloh und die jetzt 18 Jahre alten Zwillinge Vivienne und Knox. Außerdem übernahm Pitt die Vaterrolle für Jolies drei Adoptivkinder Maddox, Pax und Zahara

Sie-waren-mal-ein-liebendes-Paar-doch-das-scheint-inzwischen-eine-halbe-Ewigkeit-her-zu-sein-Brad-Pitt-und-Angelina-Jolie
"Brangelina" ist schon seit etwa einem Jahrzehnt Geschichte. (Foto: [M] ddp / imago/UPI Photo / John Angelillo)

Jolie und Pitt hatten sich am Set des Films "Mr. und Mrs. Smith" (2005) kennengelernt und gaben sich 2014 das Ja-Wort. Doch schon 2016 kam das Ehe-Aus, Jolie reichte die Scheidung ein. Sie warf Pitt Handgreiflichkeiten gegenüber ihr und den Kindern vor. Die Polizei untersuchte den angeblichen Vorfall, letztlich wurden die Ermittlungen gegen Pitt aber eingestellt. Es folgten jahrelange Streitigkeiten über Sorgerecht und Finanzen.

Brad Pitts Kinder wollen nicht mehr seinen Namen tragen