Der Tag
14. Juli 2026
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22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 14. Juli 2026

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Berlin bei Sonnenuntergang. (Foto: picture alliance / SZ Photo)

Liebe Leserinnen und Leser,

der "Tag" neigt sich dem Ende entgegen. Bevor in der Redaktion die Lichter ausgehen und die Nachtschicht übernimmt, möchte ich Ihnen folgende Texte der Redaktion empfehlen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht. Machen Sie's gut!

Das war Dienstag, der 14. Juli 2026
22:14 Uhr

Schwester von US-Senator Lindsey Graham tritt Nachfolge an

Sie ist politisch bislang nicht in Erscheinung getreten und hat dennoch ein mächtiges Amt in den USA übernommen: Die jüngere Schwester des überraschend gestorbenen US-Senators Lindsey Graham hat dessen Amtsgeschäfte übernommen. Darline Graham Nordone wurde im US-Parlament als Senatorin für South Carolina vereidigt.

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Mit der Bestätigung von Graham Nordone wird South Carolina erstmals durch eine Senatorin repräsentiert. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Die "Washington Post" schrieb, dass sie keine politische Vergangenheit vorweise und dass über ihre eigenen politischen Ansichten öffentlich nur wenig bekannt sei. Die Amtszeit des gestorbenen Senators und Trump-Verbündeten endet im Januar 2027, bis dahin übernimmt Darline Graham Nordone - also mehrere Monate. Über die darauffolgende Amtsperiode für den Senatorenposten wird bei den Kongress-Zwischenwahlen am 3. November abgestimmt.

Schwester von US-Senator Lindsey Graham tritt Nachfolge an
21:40 Uhr

Polizei: Getötete Brexit-Politikerin wurde Opfer eines "gezielten Angriffs"

Vergangene Woche wurde die britische Ex-Ministerin Ann Widdecombe tot aufgefunden. Nach neuen Erkenntnissen der Ermittler ist die rechtsgerichtete Politikerin gezielt getötet worden.

"Es ist offensichtlich, dass es sich um einen gezielten Angriff gehandelt hat", erklärte der Leiter der Anti-Terror-Polizei, Laurence Taylor. Ihm zufolge befindet sich ein 28-Jähriger weiterhin in Haft, ihm werden Mord und "Terrorismus" vorgeworfen.

"Wir arbeiten weiterhin daran, das Ausmaß etwaiger Planungen oder Vorbereitungen sowie das Motiv hinter diesem Angriff zu verstehen", so Taylor

Widdecombe hatte von 1987 bis 2010 für die konservativen Tories im britischen Parlament gesessen. Die Brexit-Befürworterin schloss sich 2019 der rechtspopulistischen Partei Reform UK an.

Polizei: Getötete Brexit-Politikerin wurde Opfer eines "gezielten Angriffs"
20:57 Uhr

US-Kreise: Haben neue Angriffe auf Iran durchgeführt

Donald Trump hatte bereits weitere Attacken auf den Iran angekündigt - nun bestätigt ein US-Beamter neue Angriffe. Die Streitkräfte hätten dabei einige militärische Ziele in dem Land ins Visier genommen, "um aufkommende Bedrohungen zu beseitigen", teilte ein US-Beamter der dpa mit. Konkrete Angaben dazu - etwa zur Dauer der Angriffe und ob diese noch laufen oder bereits beendet sind - machte er nicht. 

Der Sender ABC News berichtete am frühen Nachmittag (US-Ortsküstenzeit), dass US-Streitkräfte derzeit Luftangriffe im Iran durchführten. Demnach sind die Angriffe bereits seit einigen Stunden im Gange. 

US-Kreise: Haben neue Angriffe auf Iran durchgeführt
20:00 Uhr

"Held vom Hudson"-Pilot Sullenberger an Alzheimer erkrankt

Es gilt als "Wunder vom Hudson" - mit einem herausragenden Manöver auf dem Hudson River verhinderte US-Pilot Chesley Sullenberger am 15. Januar 2009 eine Katastrophe. Die spektakuläre Notwasserung der Passagiermaschine wurde später Vorbild für einen Film mit Hollywoodstar Tom Hanks.

Nun ist der echte "Sully" an Alzheimer erkrankt. Der 75-Jährige machte die Diagnose auf seiner Webseite und in einem Interview mit der Zeitschrift "People" öffentlich.

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2010 ging Sullenberger in den Ruhestand. (Foto: picture alliance / Anadolu)

Die Erkrankung sei im vorigen August festgestellt worden, teilte der US-Amerikaner mit. In dieser neuen Phase seines Lebens wolle er weiterhin hilfreich sein und offen über diese Erfahrung sprechen, in der Hoffnung, andere Betroffene zu ermutigen, ebenfalls an die Öffentlichkeit zu treten.

"Held vom Hudson"-Pilot Sullenberger an Alzheimer erkrankt
19:15 Uhr

Aktivisten spendieren Trump Irankrieg-Pokal

Ein goldfarbener Pokal sorgt auf der National Mall in Washington D.C. für verdutzte Gesichter. Laut Inschrift ist das Gefäß samt Sockel Präsident Donald Trump gewidmet.

"Hiermit verleihen wir Präsident Donald J. Trump diese Teilnahme-Trophäe für seine enthusiastische Beteiligung am Iran-Krieg", steht auf der Plakette. "Während sich einige um Militärstrategie, Diplomatie oder messbare Ergebnisse kümmern, zeigte Präsident Trump den Mut, unabhängig vom Endstand teilzunehmen."

Der Text geht weiter: "Als Empfänger dieser prestigeträchtigen Auszeichnung reiht sich Präsident Trump in die Riege der Kinder überall ein, die allein für ihre Anwesenheit Anerkennung erhalten. Wir feiern mit Ihnen diese bemerkenswerte Leistung."

Hinter der Installation steckt eine satirische Kunstgruppe namens "Secret Handshake". Was der Präsident von der Trophäe hält und ob er sie wahrgenommen hat, ist nicht bekannt.

Aktivisten spendieren Trump Irankrieg-Pokal
18:32 Uhr

Polen fängt russischen Aufklärer über der Ostsee ab

Moskau testet die Nato: Polnische Kampfjets haben nach Militärangaben ein russisches Aufklärungsflugzeug Iljuschin Il-20M dicht vor der Ostseeküste Polens abgefangen.

"Das ist der erste russische Versuch seit langem, sich unserer Küste zu nähern, um die Flugabwehr auszukundschaften", teilte Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz in Warschau mit.

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Ein Eurofighter (unten) und eine russische Iljuschin Il-20M über der Ostsee (Archivbild). (Foto: picture alliance/dpa/Deutsche Luftwaffe)

Seinen Angaben nach flog die russische Maschine über internationalen Gewässern etwa 30 Kilometer vor der Hafenstadt Ustka (früher Stolpmünde) in Pommern. Nach einer Warnung habe die Il-20 abgedreht und sei Richtung Russland geflogen.

Polen fängt russischen Aufklärer über der Ostsee ab
17:38 Uhr

Wo die nächsten Unwetter in Deutschland drohen

Die schweren Unwetter in Norddeutschland hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Golfballgroße Hagelkörner zerbeulen Autos und beschädigen Dächer.

In den kommenden zwei bis drei Tagen bleibt die Unwettergefahr bestehen. Der Schwerpunkt verlagert sich jetzt mehr in die Mitte beziehungsweise in die Südhälfte Deutschlands.

Starkregen und Hagel sind vor allem in Süddeutschland heute wahrscheinlich.

Wo die nächsten Unwetter in Deutschland drohen
17:25 Uhr

Trump kassiert Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus wieder

Überraschende Kehrtwende des US-Präsidenten im andauernden Iran-Krieg: Einen Tag nach Verkündung einer 20-prozentigen US-Gebühr für Schiffsfracht in der Straße von Hormus lässt Donald Trump den Plan wieder fallen. Stattdessen verkündet er eine andere Einnahmequelle.

Trump kassiert Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus wieder
16:52 Uhr

Krebskranke Tochter von Dennis Dieckmeier: Metastasen breiten sich aus

Die Krebserkrankung der Tochter des Ex-Fußballprofis Dennis Diekmeier schreitet weiter voran. "Leider gibt es derzeit nur sehr wenige Behandlungsmöglichkeiten, die bei ihrer Erkrankung wirksam sind. Die Metastasen lassen sich aktuell nicht so kontrollieren, wie wir es uns wünschen. Sie werden leider größer und es kommen weitere dazu", teilte Dana Diekmeier zum Gesundheitszustand ihrer Tochter Delani mit.

"Die Entwicklung ist schwer zu akzeptieren und schmerzt uns sehr. Trotzdem geht es Delani im Moment gut", hieß es in dem Update bei Instagram weiter. Die 15-Jährige sei körperlich fit und könne ihren Alltag derzeit genießen.

Alle ein bis zwei Wochen müsse Delani nach Frankfurt zu Kontrollterminen und zur Blutabnahme. Eine zuletzt durchgeführte Immuntherapie sei inzwischen beendet. "Wir können nicht beeinflussen, was die Zukunft bringt", schrieb Dana Diekmeier. "Aber wir können jeden Tag bewusst miteinander erleben."

Krebskranke Tochter von Dennis Dieckmeier: Metastasen breiten sich aus
16:02 Uhr

Korruptionsaffäre in China: Hoher Funktionär aller Ämter enthoben

Im Zuge von Korruptionsermittlungen ist in China ein Mitglied des Politbüros aus der regierenden Kommunistischen Partei geworfen und aller Ämter enthoben worden. Ein Bericht der Disziplinarkommission der Partei mit einer langen Liste von Vorwürfen gegen den Funktionär Ma Xingrui aus der autonomen Provinz Xinjiang fand laut einem Bericht staatlicher Medien die Zustimmung des Politbüros. Das von Chinas Präsident Xi Jinping geführte etwa zwanzigköpfige Gremium regiert das Land faktisch.

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Ma Xingrui (l.) ist nicht mehr Mitglied des Politbüros. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Gegen den 66 Jahre alten Ma wurde seit April von den Anti-Korruptionswächtern ermittelt. Die Vorwürfe reichen dem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge von Vetternwirtschaft über Bestechlichkeit bis hin zur Annahme sexueller Gefälligkeiten. Ma hat demnach "Familienmitgliedern geholfen, Häuser unter dem Marktwert zu erwerben, war an 'Macht gegen Sex'- und 'Geld gegen Sex'-Tauschen beteiligt und gestattete es Familienmitgliedern, den Einfluss seines Amtes auszunutzen, um sich große Vorteile zu verschaffen".

Korruptionsaffäre in China: Hoher Funktionär aller Ämter enthoben
15:25 Uhr

Echter T-Rex für zu Hause? Sotheby's versteigert Skelett

Dino-Freunde aufgepasst: Dieses Tyrannosaurus Rex Skelett wird im Auktionshaus Sotheby's in New York versteigert. Der erwartete Kaufpreis liegt bei 20 bis 30 Millionen US-Dollar.

Das Skelett stammt aus der späten Kreidezeit vor etwa 67 Millionen Jahren und wurde auf einer Farm im US-Bundesstaat South Dakota entdeckt.

Doch an dem Verkauf gibt es auch Kritik. Eine Dinosaurierforscherin des Natural History Museum in London kritisiert gegenüber der BBC die Preisentwicklung. Viele Museen könnten sich bedeutende Fossilien einfach nicht mehr leisten.

Echter T-Rex für zu Hause? Sotheby's versteigert Skelett
15:18 Uhr

Medien: Mehrere Tote in Brüssel bei Gebäudebrand in Fahrstuhl gefunden

Bei einem Brand in der Brüsseler Innenstadt sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Tote gefunden worden. In einem Aufzug des sich im Umbau befindlichen Gebäudes wurden demnach mehrere leblose Menschen entdeckt. Weitere Personen werden vermisst.

Medien: Mehrere Tote in Brüssel bei Gebäudebrand in Fahrstuhl gefunden
14:45 Uhr

Høiby darf Gefängnis verlassen - Staatsanwaltschaft verzichtet auf Berufung

Marius Borg Høiby darf seine Untersuchungshaft in den nächsten Wochen zu Hause absitzen. Die Osloer Staatsanwaltschaft verzichtet darauf, gegen den Beschluss des Bezirksgerichts vom Montag Berufung einzulegen. Das teilte der Polizeibezirk Oslo mit.

"Das bedeutet, dass der Beschuldigte heute in Haft mit elektronischer Überwachung überführt wird", erklärte Polizeianwältin Oda Karterud.

Das Bezirksgericht Oslo hatte am Montag entschieden, dass Høiby vier Wochen lang mit einer elektronischen Fußfessel auf dem Anwesen Skaugum in Untersuchungshaft bleiben darf. Die Staatsanwaltschaft hatte bis Dienstag um 12 Uhr Zeit, gegen den Beschluss Berufung einzulegen.

Høiby darf Gefängnis verlassen - Staatsanwaltschaft verzichtet auf Berufung
14:16 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Kollegin Johanna Ohlau verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
14:00 Uhr

NRW-Justizminister will ab sofort Taschenkontrollen bei Gefängnis-Personal

JVA-Beamte in einer Haftanstalt Rheinbach in Nordrhein-Westfalen sollen Inhaftierte mit Drogen und Handys versorgt haben. Am Morgen haben deshalb Razzien in der JVA und in Wohnungen in NRW und in Rheinland-Pfalz stattgefunden. Als wohl erste Konsequenz führt NRW-Justizminister Benjamin Limbach ab sofort Taschenkontrollen bei den Gefängnis-Bediensteten ein. "Mir ist sehr wohl bewusst, dass das ein harter Einschnitt ist", sagte Limbach in Düsseldorf. Aber die strengeren Kontrollen dienten dazu, "den tadellosen Ruf" der ehrlichen Mehrheit der Mitarbeiter zu schützen. Man werde nicht zulassen, "dass er durch das kriminelle Verhalten einiger weniger in den Schmutz gezogen wird", so der Minister. Laut Limbach gingen die aktuellen Ermittlungen auf eine Anzeige der JVA-Leitung zurück: "Insofern bin ich froh, dass unsere internen Kontrollmechanismen Wirkung gezeigt haben." Er habe dennoch eine sogenannte Sonderprüfung für die JVA Rheinbach verfügt. Ermittelt wird momentan gegen acht Bedienstete sowie aktuelle und ehemalige Inhaftierte. Es ist innerhalb weniger Wochen der zweite Korruptionsfall in einer JVA in NRW.

NRW-Justizminister will ab sofort Taschenkontrollen bei Gefängnis-Personal
13:43 Uhr

Trump lädt Rennfahrer zum Boxenstopp vor das Weiße Haus ein

Für das Personal des Weißen Hauses bleibt die Amtszeit von Donald Trump sicherlich voller Anekdoten in Erinnerung - diese dürfte wohl auch dazu gehören: Mit einem Boxenstopp vor dem Amtssitz eröffnet der US-Präsident die heiße Phase für den "Freedom 250 Grand Prix" in Washington. Ende August soll die IndyCar‑Serie auf einer temporären Hochgeschwindigkeitsstrecke rund um die National Mall fahren, mit Boxengasse und Pit Lane direkt im Regierungsviertel. Das macht der Republikaner natürlich nicht, um die Aufmerksamkeit für seine Zwecke zu nutzen:

Trump lädt Rennfahrer zum Boxenstopp vor das Weiße Haus ein
13:34 Uhr

Gewalttat an Schule in Bayern: Hinweise auf extremistisches Motiv

Die Schusswaffe, die er sich laut Ermittlern im Darknet besorgt haben will, versagte nach dem ersten Schuss bei seiner Tat - sonst hätte ein 16-Jähriger an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau wohl noch ein viel schlimmeres Blutbad angerichtet. Deshalb ging der Junge mit einem Messer wahllos auf Kinder los und verletzte zwei 13-jährige Mädchen schwer. Laut Behörden handelt es sich wohl nicht um einen Amoklauf eines Schülers: Es gebe Anhaltspunkte für ein extremistisches Motiv. Die Generalstaatsanwaltschaft München übernahm daher die Ermittlungen gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts des zweifachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung, wie die Ermittlungsbehörde mitteilt. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen werde die Behörde vorerst keine weiteren Auskünfte erteilen.

Nach der Messerattacke an dem Gymnasium in Schongau hatten Ermittler ein Schreiben geprüft, das von dem mutmaßlichen Täter stammen könnte. Das Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, ist von Beschimpfungen mehrerer Religionsgemeinschaften und Bevölkerungsgruppen durchsetzt, beleidigt werden aber auch Menschen aus dem Umfeld des Verfassers, darunter Mitschüler und Lehrkräfte. Auch soll der Junge in den sozialen Medien ähnliche Gewalttaten an Schulen verherrlicht haben.

Gewalttat an Schule in Bayern: Hinweise auf extremistisches Motiv
13:15 Uhr

Prien will Väter mehr zur Kasse bitten - und kürzt den Unterhaltsvorschuss?

Bundesfamilienministerin Karin Prien zieht nicht ganz zu Unrecht gerade den Unmut von alleinerziehenden Müttern, von Gewerkschaften, dem Kinderschutzbund und Sozialverbänden auf sich. Die CDU-Politikerin will nach eigenen Angaben mit einer Reform der staatlichen Unterhaltsvorschüsse den "Druck auf säumige Zahler, vor allem die Väter, erhöhen". Das sagte Prien im Interview mit dem NDR. Bis zu dieser Stelle auch nachvollziehbar und ein guter Gedanke, dem sicherlich auch die oben genannten Kritikerinnen und Kritiker beipflichten. Doch der Weg dorthin ist zurückhaltend formuliert spannend: Priens umstrittene Pläne sehen vor, den Unterhaltsvorschuss, den der Staat zahlt, wenn der Vater (in 95 Prozent der Fälle) nicht zahlt, zu kürzen. Dieser Vorschuss für Kinder von Alleinerziehenden soll nur noch bis zum 16. Geburtstag gezahlt werden. Begründung im Interview: Anders als in anderen europäischen Staaten gebe es nur in Deutschland ein Unterhaltsvorschussrecht, das eine weitgehende Schonung vor allem für säumige Väter bedeute, so Prien. Abgesehen davon, dass mir bei solchen Aussagen der Elternspruch in den Sinn kommt "Und wenn andere von der Brücke springen, dann ...", würde ich hier gern den Blick auf die Alleinerziehenden richten: Den Müttern bietet der Vorschuss etwas mehr finanzielle Sicherheit und macht sie unabhängiger in Trennungskonflikten von ihren Ex-Partnern."

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Bundesfamilienministerin Karin Prien (Foto: picture alliance/dpa)

Da Prien also damit argumentiert, was andere Staaten machen, hätte ich hier ein paar Vorschläge, was eben andere Staaten so machen, wenn der Vater (zur Erinnerung: 95 Prozent der Fälle) nicht zahlt:

  • Wir wissen es bereits von der Fußball-Weltmeisterschaft: In Argentinien gibt es Stadionverbot für zahlungsunwillige Väter.

  • In den USA und Kanada ziehen einige Bundesstaaten bzw. Provinzen Jagd- und Angelschein ein, wenn der Unterhalt nicht gezahlt wird.

  • Großbritannien, Polen, Tschechien und weitere Länder ziehen den Führerschein ein. Hier würde ich persönlich noch ergänzen, dass man auch das Auto beschlagnahmen und im Zweifel zwangsversteigern sollte. In der Schweiz ist das zumindest bei schweren Verstößen im Straßenverkehr durchaus möglich - warum nicht zum Wohle der Kinder?

  • In Israel droht zahlungssäumigen Eltern der Passentzug und die dauerhafte Ausreisesperre, bis die Schulden beglichen sind.

  • Wenig überraschend, dass Russland hier als Hardliner auftritt: Das Verweigern der Zahlung ist dort eine Straftat - für die auch eine Gefängnisstrafe möglich ist.

  • In Frankreich kümmern sich zentrale Stellen um zahlungssäumige Eltern. Diese Behörde hat weitreichende Befugnisse und kann das Geld direkt vom Konto einziehen oder beim Arbeitgeber einfordern. (Prien möchte, dass die Länder die Eintreibung stärker forcieren, aber wie das geschehen soll, bleibt offen.)

Das alles habe ich in wenigen Minuten mal eben im Internet zusammenrecherchiert. Auch kuriose, aber allesamt bessere Ideen, als den Unterhaltsvorschuss zu kürzen - also das Geld, das die Alleinerziehenden für die Versorgung der Kinder brauchen. Alleinerziehende sind ungleich mehr von Armut bedroht als andere, wie Studien immer wieder verdeutlichen. Wenn der Staat mehr durchgreifen würde bei den zahlungsunwilligen Elternteilen, dann würde das die Staatskasse moralisch, aber sicherlich auch in der Praxis einfacher entlasten.

Prien will Väter mehr zur Kasse bitten - und kürzt den Unterhaltsvorschuss?
12:22 Uhr

Nach Tiger-Angriff bei Leipzig: 72-Jähriger in Klinik gestorben

In Deutschland ist es möglich, privat nicht nur Hund, Kaninchen, Vogel und Katze zu halten, sondern auch Wildtiere wie einen Tiger. Tierschützerinnen und -schützer kritisieren immer wieder, dass die Gesetzeslage verschärft und solche privaten Haltungen erschwert werden müssten. Wie gefährlich der Umgang mit Raubtieren ist, wurde sehr tragisch am 17. Mai in Dölzig bei Leipzig deutlich: Auf dem Gelände war ein Mann von einem entlaufenen Tiger angegriffen und schwer verletzt worden. So schwer, dass der 72 Jahre alte Mann monatelang im Krankenhaus in Behandlung war. Am vergangenen Freitag ist der Mann verstorben, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig mitteilt.

Nach Tiger-Angriff bei Leipzig: 72-Jähriger in Klinik gestorben
11:47 Uhr

Frauen betäubt und vergewaltigt? Berliner angeklagt

Ich weiß nicht, ob es nur in meinem Feed und dem meiner Freundinnen bei Instagram so ist oder ob Männer einfach diese Inhalte vom Algorithmus nicht angezeigt bekommen: Ich und viele andere Frauen lesen täglich davon, dass Frauen vergewaltigt, ermordet oder schwer verletzt worden sind - von Männern. Spätestens seit dem Fall Gisele Pelicot aus Frankreich, die von ihrem damaligen Mann betäubt und vergewaltigt sowie fremden Männern bewusstlos zur Vergewaltigung angeboten worden ist, dürfte in der breiten Öffentlichkeit diese jüngere Form der sexuellen und patriarchalen Gewalt bekannt sein. Im vergangenen Jahr deckten zwei NDR-Journalistinnen mit einer beachtlichen Recherche ein Vergewaltiger-Netzwerk auf - weitere Ermittlungen waren die Folge. Wer es dann immer noch nicht mitbekommen hat, dass vor allem Kinder und Frauen eigentlich in ständiger Gefahr leben, hat es vielleicht verstanden, als Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes ihr Schweigen gebrochen und ihren Noch-Ehemann öffentlich der "digitalen Vergewaltigung" beschuldigt hat (Medienrechtlicher Hinweis: Es gilt die Unschuldsvermutung für Christian Ulmen). Erschreckend regelmäßig und beinahe täglich gibt es Meldungen über Männer, die Frauen heimlich unter den Rock filmen, betäubt und vergewaltigt haben, wehrlose Frauen bewusstlos anderen Männern angeboten oder anderen Männern in Chats erklärt haben, wie sie ihre Frauen missbrauchen können - von Kiel bis nach München, in ganz Europa, auf der ganzen Welt.

Heute ist der Ort eben einfach ein anderer: In Berlin klagt die Staatsanwaltschaft einen 68 Jahre alten Mann an. Der Vorwurf: Er soll Dutzende bewusstlose Frauen vergewaltigt und dabei gefilmt haben. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat in 22 Fällen, die 14 Frauen betreffen, Anklage erhoben, wie ein Sprecher mitteilt. Sie wirft dem Berliner unter anderem Vergewaltigung im besonders schweren Fall und gefährliche Körperverletzung vor. Der Deutsche ist seit Anfang März in Untersuchungshaft. Mit einem Mix aus Alkohol und Schlafmittel soll er die Frauen gefügig gemacht und dann vergewaltigt haben. Kennengelernt habe er seine Opfer über Dating-Plattformen. Seine Taten soll er gefilmt haben. Die Frauen erfuhren erst im Rahmen der Ermittlungen, was ihnen widerfahren ist. Er äußert sich laut Staatsanwaltschaft bislang nicht zu den Vorwürfen. Die Ermittler gehen davon aus, dass es insgesamt 58 Betroffene gibt. Zehn mutmaßliche Opfer wurden bislang nicht identifiziert, wie der Behördensprecher sagte. Es läuft einem als Frau, wenn man solche Meldungen liest, ein schrecklicher Schauer den Rücken hinunter. Ich, meine Freundin oder Schwester, Ihre Tochter oder Nichte könnte eine von diesen zehn Frauen sein ... oder ganz leicht das Opfer eines anderen Täters werden. Das sind keine Einzelfälle ...

Frauen betäubt und vergewaltigt? Berliner angeklagt
11:10 Uhr

Floßfahrt geht viral - Bürgermeister landet Tourismus-Coup

Manche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sollten häufiger auf der Couch sitzen - zumindest wenn sie dann so schöne Ideen haben wie Jens Korn, Bürgermeister im bayerischen Wallenfels: Der 2000-Seelen-Ort wird durch ein Posting des Bürgermeisters über Nacht weltbekannt und zwar mit Aufnahmen einer abenteuerlichen Floßfahrt. Auf verschiedenen Sprachen kommentieren Menschen unter dem Video und stellen Fragen. Was als schöne Idee abends auf der Couch angefangen hat, ist nun ein viraler Hit, der sogar dem örtlichen Tourismus zugute kommt.

Floßfahrt geht viral - Bürgermeister landet Tourismus-Coup
10:31 Uhr

Umfrage: 70 Prozent wollen höhere Preise für Zigaretten

Jüngst im Urlaub bin ich zu dem seltenen "Vergnügen" gekommen, einem Familienmitglied eine Schachtel Zigaretten von der Tankstelle mitzubringen. Ich als Nichtraucherin habe bestimmt ein Jahrzehnt keine Schachtel mehr gekauft und wäre spätestens bei dem Preis zur Nichtraucherin geworden: Wenn ein Zehn-Euro-Schein gerade noch ausreicht, um sich 18, 19 oder 20 Kippen (ich weiß nicht mal, wie viele da drin sind) zu kaufen, dann ist das wirklich eine teure (bei vielen tägliche) Ausgabe. Für 300 Euro im Monat oder 3600 im Jahr kann man sich schon einige schöne Dinge kaufen, anstatt sich die Gesundheit zu ruinieren, oder? Genug von meiner Nichtraucher-Apostel-Rechnung. Warum ich so auf den Preis schaue - neben der eigenen Gesundheit natürlich - hat mit einer Befragung zu tun, deren Ergebnis ich angesichts meiner kürzlichen Kauferfahrung zwar erstaunlich, aber auch sympathisch finde: Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet einer aktuellen Umfrage zufolge höhere Preise für Zigaretten. 70 Prozent der Befragten hielten dies für richtig, hieß es in einer Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag des Magazins "Stern" und des Senders RTL. 27 Prozent seien dagegen. Anhänger von Union und SPD sind demnach mehrheitlich dafür, dass Rauchen teurer wird, ebenso die Wähler von Grünen und Linken. Gegen eine Erhöhung der Preise für Zigaretten seien vor allem regelmäßige Raucher sowie Anhänger der AfD.

Die Umfrage hat einen konkreten Hintergrund: Die schwarz-rote Koalition will die Tabaksteuer stärker erhöhen als bisher geplant. Nach Medienberichten soll der Preis für eine Packung Zigaretten bis 2030 schrittweise von aktuell rund acht Euro auf fast zwölf Euro steigen - etwa 40 Cent mehr als kürzlich vom Bundeskabinett beschlossen. Das Kabinett hatte erst in der vergangenen Woche eine Erhöhung der Tabaksteuer auf den Weg gebracht. Demnach soll die Steuer ab dem 1. Januar 2027 schrittweise so steigen, dass der Preis für eine Packung mit 20 Zigaretten bis 2030 über elf Euro betragen könnte. Die Folge wären Steuermehreinnahmen von rund 756 Millionen Euro im Jahr 2027.

Umfrage: 70 Prozent wollen höhere Preise für Zigaretten
09:49 Uhr

"Schuhljahr!" - CDU patzt mit Fehler in Ferien-Post

Ups, da muss wohl noch mal jemand Nachhilfe in Rechtschreibung bekommen. Ein peinlicher Tippfehler sorgt momentan für Belustigung in Brandenburg: Die für das Bildungsressort zuständige CDU hat einen Ferien-Gruß verschickt und wünscht allen Kindern und Jugendlichen darin viel Erholung und Erfolg fürs neue "Schuhljahr" ...

"Schuhljahr!" - CDU patzt mit Fehler in Ferien-Post
09:26 Uhr

Brandanschlag legt Zugverkehr zwischen Hamburg und Cuxhaven lahm

Als auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Düsseldorf vor einigen Tagen Stillstand herrschte, gingen wohl die meisten Bahnkundinnen und -kunden von nichts Ungewöhnlichem aus (was eigentlich traurig ist). Dann stellte sich heraus, dass es ein gezielter Brandanschlag war. So ist es laut Polizei nun wohl auch auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Cuxhaven. Im niedersächsischen Neu Wulmstorf habe in der Nacht ein Verteilerkasten gebrannt, teilt die Polizei mit. Die Behörde geht von Brandstiftung aus. Eine Bahnsprecherin sagte, das Feuer habe die Schieneninfrastruktur beschädigt, Zugfahrten im Abschnitt zwischen Hamburg-Neugraben und Buxtehude in Richtung Stade seien derzeit nicht möglich, eine Prognose zur Dauer der Sperrung auch nicht. Zuvor hatte die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

Brandanschlag legt Zugverkehr zwischen Hamburg und Cuxhaven lahm
08:41 Uhr

Polizei umstellt Wohnhaus in Kiel - und sichert DNA-Proben

Vor einigen Wochen kracht am Wohnhaus "Weißer Riese" in Kiel nachts plötzlich ein schwerer Betonbrocken auf einen vorbeifahrenden Streifenwagen. Es ist eine Pflasterstein, mutmaßlich gezielt auf die Polizisten geworfen. Der mehrere Kilogramm schwere Klotz durchschlägt die Frontscheibe und verletzt eine 25 Jahre alte Polizistin so schwer an der Hand und am Sprunggelenk, das sie bis heute dienstunfähig ist. An dem Pflasterstein konnten laut Polizei DNA-Spuren gesichert werden. Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall am 2. Juni wegen versuchten Mordes und ist am Morgen zum Großeinsatz an dem Gebäude mit rund 240 Wohnungen ausgerückt: Polizistinnen und Polizisten umstellten das Gebäude und sicherten die Identitäten aller Bewohnerinnen und Bewohner. "Wir haben einen richterlichen Beschluss zur DNA-Reihenuntersuchung", erklärt Stephanie Lage von der Polizei Kiel laut einem NDR-Bericht. Die Abgabe einer DNA-Probe sei jedoch freiwillig.

Polizei umstellt Wohnhaus in Kiel - und sichert DNA-Proben
08:06 Uhr

US-Regierung muss Milliarden an Zollgebühren zurückzahlen

Mit seinen "Strafzöllen" will Donald Trump eigentlich die Staatskasse füllen. Doch nun reißt genau sein beliebtes Werkzeug, das er auch nutzt, um andere Länder unter Druck zu setzen, ein großes Loch in den US-Haushalt: Die US-Regierung hat größtenteils wegen einer Entscheidung des Obersten Gerichtshof gegen die Zollpolitik des US-Präsidenten dutzende Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Im bisherigen Steuerjahr, das im Oktober 2025 begann, gab es Rückzahlungen in Höhe von 81 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 71 Milliarden Euro), wie das Finanzministerium mitteilt. Im gesamten Vorjahr waren es nur fünf Milliarden Dollar. Ein Ministeriumsvertreter bestätigte, dass bei weitem die meisten Rückzahlungen auf das Urteil des Supreme Court im Februar zurückgehen. Demnach entfallen die allermeisten Rückzahlungen auf die Monate Mai und Juni. Das oberste Gericht in den USA entschied, dass der Präsident mit einem Großteil der von ihm verhängten Aufschläge seine Zuständigkeiten überschritten hatte. Viele Unternehmen beantragten daraufhin die Rückzahlung der gezahlten Gebühren.

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US-Präsident Donald Trump regiert am liebsten mit Dekreten möglichst antidemokratisch vorbei an Kongress und Senat. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
US-Regierung muss Milliarden an Zollgebühren zurückzahlen
07:16 Uhr

100 Euro pro Liter - Fruchtsaft zur "dreistesten Werbelüge" gekürt

Viele Menschen investieren viel Geld in ihre Gesundheit - wohl einige auch 100 Euro pro Liter für einen Fruchtsaft. Das größtenteils aus Konzentrat bestehende Produkt der Marke LaVita haben Verbraucherinnen und Verbraucher nun zur "dreistesten Werbelüge" des Jahres gekürt. Das ergab eine Umfrage der Verbraucherorganisation Foodwatch. 39 Prozent der gut 66.000 Teilnehmer an der Online-Umfrage stimmten für das "Mikronährstoffkonzentrat" als Kandidat für den Negativpreis "Goldener Windbeutel", wie Foodwatch mitteilt. "LaVita kassiert Verbraucher:innen mit dem Wunsch nach Gesundheit kräftig ab", erklärte Alina Nitsche von Foodwatch. "Der Saft steht beispielhaft für die Abzocke mit irreführenden Gesundheitsversprechen." Das als "Saubertrank" beworbene Produkt besteht zu 70 Prozent aus Fruchtsaftkonzentrat sowie aus zugesetzten Vitaminen und Nährstoffen - "teilweise überdosiert", wie Foodwatch ergänzt. Den Negativpreis gibt es seit 2009, um Verbraucherinnen und Verbraucher auf Produkte aufmerksam zu machen, die besser im Laden bleiben sollten.

100 Euro pro Liter - Fruchtsaft zur "dreistesten Werbelüge" gekürt
07:02 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

zum fünften Mal jährt sich in diesen Tagen die Flutkatastrophe, die viele Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sehr schwer traf und binnen weniger Stunden ganze Landstriche und Existenzen zerstörte. Mehr als 180 Menschen verloren bei der Katastrophe in Deutschland ihr Leben. Besonders schlimm war es in der Eifel, im Bergischen Land und in Teilen des Sauerlands. Extreme Dürren und Hitze, heftiges Unwetter mit Starkregen und Gewitter oder extremer Schneefall - Meteorologinnen und Meteorologen warnen immer wieder, dass wir durch den Klimawandel mehr solcher Extreme in Zukunft erleben werden.

  • Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einer Gedenkstunde im Landtag von Nordrhein-Westfalen erwartet. 

  • Für Johann Wadephul von der CDU geht es nach Norwegen, nördlich des Polarkreises: Der Außenminister will gemeinsam mit seinem norwegischen Kollegen Espen Barth Eide in der Stadt Bodø das Hauptquartier der norwegischen Streitkräfte besuchen.

  • Zwei jungen Männern wird im Frankfurter Landgericht versuchter heimtückischer Mord an Polizisten vorgeworfen - nach über acht Monaten neigt sich der Prozess nun seinem Ende entgegen. Staatsanwaltschaft und Verteidiger sollen heute (9.30 Uhr) plädieren, die Urteilsverkündung wird für diesen Freitag erwartet. 

  • Versuchter Mord an Polizisten? Zwei jungen Männern wird im Frankfurter Landgericht versuchter heimtückischer Mord an Polizisten vorgeworfen - nach über acht Monaten neigt sich der Prozess nun seinem Ende entgegen. Tatzeitpunkt war die Silvesternacht 2024 in Frankfurt am Main: Aus einer Gruppe heraus soll der heute 18 Jahre alte Angeklagte von einer Brücke gezielt einen 30 Kilogramm schweren Elektroroller auf einen Streifenwagen geworfen und dabei den möglichen Tod der Polizisten in Kauf genommen haben. Nach einer aufwendigen Fahndung waren die Ermittler auf die Spur der beiden jungen Männer gekommen. Der 20 Jahre alte zweite Angeklagte soll eine Art Führungsrolle in der Gruppe gehabt haben.

  • Auch wenn das deutsche Team bei der Fußball-Weltmeisterschaft schon lange ausgeschieden ist: Heute will die erste Mannschaft ein Ticket fürs Finale lösen. Frankreich mit Superstürmer Kylian Mbappé und Spanien bestreiten am Abend (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) das erste Halbfinal-Spiel. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich morgen, wenn Argentinien und England das zweite Halbfinale austragen.

Sie haben Fragen, Hinweise oder anderes Feedback für mich? Schreiben Sie mir gern eine Mail an: johanna.ohlau(at)ntv.de. Ich hole mir jetzt noch Fix eine Dosis Koffein. Ich mag keinen Kaffee und bin etwas notgedrungen "TeamCola", um wach zu werden - und Sie?

Was heute wichtig wird
06:27 Uhr

Autofahrer drängelt - tonnenschwere Betonplatten krachen von Lkw

Großes Glück im Unglück hatten die Beteiligten eines Unfall in Australien: Wie eine Überwachungskamera zeigt, zwängt sich ein Autofahrer plötzlich zwischen einen Lkw und ein Auto. Der Lastwagenfahrer muss abrupt bremsen und seine Ladung löst sich. Tonnenschwere Betonplatten krachen vom Auflieger auf die Fahrbahn und donnern in mehrere parkende Autos. Zwei Männer auf dem Seitenstreifen können sich gerade noch in Sicherheit bringen.

Autofahrer drängelt - tonnenschwere Betonplatten krachen von Lkw
06:05 Uhr

Brad Pitts Kinder wollen nicht mehr seinen Namen tragen

"Brangelina" galt mal als das Glamour-Paar schlechthin, aber damit ist es auch für die eigenen Kinder von Angelina Jolie und Brad Pitt wohl längst vorbei: Nach Tochter Shiloh wollen noch zwei weitere Kinder des geschiedenen Hollywood-Paars nicht mehr den Namen ihres berühmten Vaters tragen. Zahara und Maddox Jolie-Pitt, die älteste Tochter und der älteste Sohn der geschiedenen Hollywood-Stars, haben eine weitere Hürde genommen, um den Nachnamen ihres Vaters offiziell abzulegen. Der 24-Jährige und seine 21 Jahre alte Schwester hätten die gewünschte Namensänderung in einer Zeitung veröffentlicht und damit eine der gesetzlichen Auflagen in Kalifornien erfüllt, berichteten die Zeitungen "People" und "USA Today" unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Im Jahr 2024 hatte die damals 18-jährige Tochter Shiloh bereits ein Gesuch bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht und den Nachnamen ihres Vaters offiziell abgelegt. Shiloh wurde 2006 in Namibia geboren und ist das älteste der drei leiblichen Kinder von Jolie und Pitt. Das Paar bekam zusammen drei Kinder – Shiloh und die jetzt 18 Jahre alten Zwillinge Vivienne und Knox. Außerdem übernahm Pitt die Vaterrolle für Jolies drei Adoptivkinder Maddox, Pax und Zahara

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"Brangelina" ist schon seit etwa einem Jahrzehnt Geschichte. (Foto: [M] ddp / imago/UPI Photo / John Angelillo)

Jolie und Pitt hatten sich am Set des Films "Mr. und Mrs. Smith" (2005) kennengelernt und gaben sich 2014 das Ja-Wort. Doch schon 2016 kam das Ehe-Aus, Jolie reichte die Scheidung ein. Sie warf Pitt Handgreiflichkeiten gegenüber ihr und den Kindern vor. Die Polizei untersuchte den angeblichen Vorfall, letztlich wurden die Ermittlungen gegen Pitt aber eingestellt. Es folgten jahrelange Streitigkeiten über Sorgerecht und Finanzen.

Brad Pitts Kinder wollen nicht mehr seinen Namen tragen