Der Tag
29. Dezember 2025
imageHeute mit Leah Nowak und Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:20 Uhr

Das war Montag, der 29. Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

der Konflikt zwischen Washington und Caracas verschärft sich weiter. Den Worten von Präsident Trump nach haben die USA einen Angriff in einem Hafengebiet in Venezuela durchgeführt. Er spricht von einem angeblichen Drogenumschlagplatz. Den genauen Ort nennt er nicht. Weitere wichtige Themen des Tages finden Sie hier:

- Trump "sehr wütend" über angeblichen Angriff auf Putin-Residenz - Kiew dementiert Attacke

- Begnadigung Netanjahus? Herzog widerspricht Trump

- Nvidia stößt Apple vom Thron des wertvollsten Unternehmens

- Rekordfinanzierungen katapultieren KI-Startups ins Rampenlicht

- Gewalt gegen Polizisten nimmt 2024 leicht zu

- Was Kugelbomben so gefährlich macht

- Spektakuläre Disqualifikation: Hannawald freut sich über Anzug-Ärger

Einen schönen Abend noch! Lassen Sie den Montag noch gemütlich ausklingen!

Das war Montag, der 29. Dezember 2025
22:02 Uhr

George und Amal Clooney sind nun auch Franzosen

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George Clooney hat jetzt die doppelte Staatsbürgerschaft. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Hollywoodstar George Clooney, seine Frau Amal Alamuddin Clooney und ihre beiden Kinder haben jetzt auch die französische Staatsbürgerschaft. Das gehe aus einer offiziellen Veröffentlichung hervor, heißt es in Medienberichten. Die Familie lebt zum Teil in Frankreich. Der Schauspieler hatte vor einiger Zeit die Kultur und Gesetze des Landes gelobt, die seine Familie vor Paparazzi schützen würden. "Hier werden keine Fotos von Kindern gemacht. Es gibt keine Paparazzi, die sich am Schultor verstecken. Das ist für uns das Wichtigste", sagte der US-Schauspieler Anfang Dezember in einem Interview. Früheren Berichten zufolge ist Amal Clooney auch britische und libanesische Staatsbürgerin, die Kinder sind amerikanische und britische Bürger.

George und Amal Clooney sind nun auch Franzosen
21:35 Uhr

ETF-Boom: Immer mehr Deutsche investieren in Aktien

Immer mehr Menschen in Deutschland investieren einer Umfrage zufolge an der Börse. "Während 2023 rund 27 Prozent der Verbraucher in Aktien und Fonds investierten, legen heute bereits 34 Prozent Geld in Wertpapieren an", erklärte die Postbank, welche die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. "Maßgeblich für diese Entwicklung ist die steigende Beliebtheit von ETF."

Den Angaben der Postbank zufolge stieg der Anteil der ETF-Anleger in den vergangenen zwei Jahren um 62 Prozent, von gut 13 auf knapp 21 Prozent. Auch der Anteil von Besitzern von Einzelaktien erhöhte sich demnach um rund 35 Prozent, von elf auf 14,9 Prozent. Für die laut Postbank repräsentative Umfrage wurden im September gut 2000 Menschen online befragt.

Diese und weitere Meldungen rund um Renditen finden Sie in unserem "Börsen"-Tag.

ETF-Boom: Immer mehr Deutsche investieren in Aktien
20:53 Uhr

Kim Kardashians Weihnachtsgeschenke sorgen für Kritik

Tiere als Weihnachtsgeschenk – davor warnen Tierheime jedes Jahr. Denn dort landen die Lebewesen in solchen Fällen am Ende häufig. Und so steht nun auch Kim Kardashian in der Kritik, nachdem sie auf Instagram verkündete, jedem ihrer vier Kinder - zwischen 6 und 12 Jahre alt – jeweils einen Pomeranian-Welpen zu Weihnachten geschenkt zu haben. "Jedes Kind hat einen Welpen bekommen", schrieb Kardashian unter ein Foto der Hunde. Dazu findet die Gründerin der Tierschutzorganisation Peta, Ingrid Newkirk, deutliche Worte gegenüber der "Daily Mail": "Welpen sind keine Plüschtiere, und es ist verdammt schade, dass Kim die Chance verpasst hat, sich für Tierheimhunde einzusetzen." Sie schlägt Kardashian vor, dass ihre Kinder ein lokales Tierheim besuchen.

Kim Kardashians Weihnachtsgeschenke sorgen für Kritik
20:22 Uhr

Dank Brigitte Bardot fand Mario Adorf seine große Liebe

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Zusammen besuchen Mario Adorf und Monique Faye ein Galadinner. (Foto: picture alliance/dpa)

Schauspieler Mario Adorf und seine Ehefrau Monique Faye trauern um Brigitte Bardot. Der französische Filmstar machte die beiden vor mehr als 50 Jahren miteinander bekannt. "Über Brigitte Bardot habe ich meine Frau Monique kennengelernt, die ebenfalls aus Saint-Tropez stammt. Dafür bin ich ihr natürlich für immer dankbar und verbunden", sagt der 95-Jährige der "Bild"-Zeitung. Bardot und Faye waren Freudinnen. Zeitweise arbeitete Faye als Lichtdouble für den Weltstar. Am Rande von Dreharbeiten in Spanien im Jahr 1968 trafen sich Adorf und Faye das erste Mal. "Das eigentliche Kennenlernen fand dann ein paar Monate später in Rom statt", sagte er in einem Interview im September. "Die Bardot drehte dort, Monique begleitete sie. Sie rief mich an, ob wir uns abends treffen wollten. Die Bardot hatte sich an mich erinnert, weil ich in Spanien so großzügig war und für alle Champagner ausgab. Die meisten anderen Schauspieler waren geizig."

Dank Brigitte Bardot fand Mario Adorf seine große Liebe
19:45 Uhr

Dänemark baut seine letzten Briefkästen ab

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Ihre Zeit ist vorbei. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Die klassische Briefzustellung ist in Dänemark ab morgen Geschichte. Dann werden die letzten Briefkästen auf den Straßen abmontiert und das staatliche Postunternehmen Postnord stellt die letzten Briefe zu. Briefmarken werden schon seit ein paar Tagen nicht mehr verkauft. "Die Dänen sind immer digitaler geworden, und das, was früher als Brief verschickt wurde, erhalten die allermeisten heute digital", heißt es von Postnord. Seit der Jahrtausendwende sei die Briefmenge im Land um mehr als 90 Prozent gefallen, Tendenz weiter sinkend.

Ein großer Aufschrei blieb in Dänemark bisher aus. Wer nicht auf den Briefversand verzichten möchte, hat die Möglichkeit auf ein privates Zustellunternehmen zurückzugreifen, das Briefkästen in Paketshops aufgestellt hat. Die Firma Dao stellt einen Standardbrief derzeit für umgerechnet 3,10 Euro zu. Für eine Postkarte ins Ausland werden etwa 6,20 Euro fällig. Klingt teuer für deutsche Verhältnisse? Bei der staatlichen Postnord kostete das Porto für den Standardbrief sogar 3,90 Euro, für eine Postkarte zum Beispiel nach Deutschland 6,70 Euro.

Dänemark baut seine letzten Briefkästen ab
19:04 Uhr

Mann stürmt Kirche mit Messer und bedroht Besucher

Ein Mann hat eine Kirche im baden-württembergischen Rottenburg gestürmt und Besucher mit einem Messer bedroht. Auch soll er kirchliche Gegenstände beschädigt haben, teilt die Polizei mit. Anschließend ging er auf den Marktplatz, wo die alarmierten Beamten ihn fanden. Der Mann warf den Polizisten das Messer vor die Füße. Dann wurde er festgenommen. Den Angaben zufolge handelt es sich um einen polizeibekannten 30-Jährigen. Er sei in eine Fachklinik gebracht worden, heißt es weiter. Verletzt wurde niemand.

Mann stürmt Kirche mit Messer und bedroht Besucher
18:42 Uhr

Wirtschaftskrise im Iran: Hunderte Geschäfte in Teheran schließen aus Protest

Der Iran steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen der desolaten Lage gibt es in mehreren Teheraner Geschäftsvierteln den zweiten Tag in Folge Proteste. Augenzeugen berichten, Hunderte Ladenbesitzer hätten ihre Geschäfte geschlossen. Demonstranten riefen auch politische Parolen, die sich gegen die Regierung richteten. Um die Menge zu zerstreuen, setzte die Polizei Tränengas ein, wie Augenzeugen weiter berichten.

  • Die Proteste begannen am Sonntag, nachdem die Landeswährung Rial auf ein neues Rekordtief gefallen war.

  • Irans Nahostpolitik, der harte Kurs gegen Israel und das umstrittene Atomprogramm haben zu internationalen Sanktionen geführt. Insbesondere die Banksanktionen haben den Ölexport - die wichtigste Einnahmequelle des Landes - blockiert.

  • In sozialen Medien ermutigt der israelische Auslandsgeheimdienst die Demonstranten. Unter anderem schreibt der Mossad: "Wir sind auch mit euch auf den Plätzen." Die "Jerusalem Post" wertet dies als "seltene offene Bestätigung des Mossad in Bezug auf laufende Operationen im Iran".

Wirtschaftskrise im Iran: Hunderte Geschäfte in Teheran schließen aus Protest
18:00 Uhr

Drei Menschen durch Lawine in Spanien gestorben

In den spanischen Pyrenäen sind drei Menschen durch eine Lawine ums Leben gekommen. Die Leichen von zwei Männern und einer Frau seien in Panticosa in der Region Aragonien gefunden worden, erklärt die Guardia Civil. Eine weitere Frau mit Unterkühlung wurde demnach medizinisch versorgt. Eine Zeugin hatte nach Angaben der Guardia Civil gemeldet, dass sie eine Lawine gesehen habe und in der Nähe mehrere Menschen Ski gefahren seien. Daraufhin habe die Suche nach den Skifahrern begonnen.

Drei Menschen durch Lawine in Spanien gestorben
17:51 Uhr

Flüchtlingsboot untergegangen: Leiche vor griechischer Insel entdeckt

Vor der griechischen Insel Samos ist die Leiche einer 22-jährigen Frau entdeckt worden, nachdem dort ein Flüchtlingsboot mit mehr als 40 Menschen an Bord untergegangen war. Laut Überlebenden würden noch drei weitere Bootsinsassen vermisst, meldet die Küstenwache. Nähere Umstände des Unglücks wurden bisher nicht mitgeteilt.

  • Bei den gefährlichen Überfahrten versuchen viele Migranten von der Türkei oder von Libyen aus die griechischen Inseln und damit die EU zu erreichen.

  • Erst Anfang Dezember kenterte vor der Küste Kretas ein Flüchtlingsboot. 17 Menschen starben, 15 weitere werden vermisst. Nur zwei Menschen konnten gerettet werden.

  • Im November zählte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR bereits mehr als 1700 Migranten, die seit Jahresanfang bei der Überfahrt über das Mittelmeer und den Atlantik starben oder als vermisst gemeldet wurden.

Flüchtlingsboot untergegangen: Leiche vor griechischer Insel entdeckt
17:17 Uhr

Diebe plündern Böller-Container vor Verkaufsstart

Der Verkauf von Silvesterfeuerwerk hat heute begonnen. Kurz vorher haben Diebe an mehreren Orten zugeschlagen. Allein in Mecklenburg-Vorpommern brachen Unbekannte an drei Orten Frachtcontainer auf und stahlen Pyrotechnik, die dort für den Verkaufsstart in Discountern gelagert wurde, wie die Polizei mitteilt. Ähnliche Vorfälle gab es in Nordrhein-Westfalen. In Bochum stahlen Diebe Feuerwerk aus einem Container auf einem Supermarktplatz. Auch in einer Duisburger Markhalle verschwanden Feuerwerkskörper aus Containern. Der finanzielle Schaden liegt in mehreren Fällen im fünfstelligen Bereich.

Diebe plündern Böller-Container vor Verkaufsstart
16:54 Uhr

Explosion sorgt an Pariser Bahnhof kurz für Schrecken

Eine laute Explosion hat am Gare de Lyon in Paris für Schreckmomente gesorgt. Laut der Zeitung "Le Parisien" flüchteten viele Reisende, nachdem sie den Knall hörten. Es gab Gedränge. Menschen hätten Angst gehabt, dass es sich um einen Anschlag handeln könnte, heißt es. Eine Halle in dem Bahnhof wurde vorübergehend geräumt. Dann stand die Ursache fest: In einem Gepäckstück war eine CO2-Kartusche für Wassersprudler explodiert. Den Angaben der Polizei und der französischen Bahn SNCF zufolge handelte es sich um einen Unfall. Es wurde niemand verletzt.

Explosion sorgt an Pariser Bahnhof kurz für Schrecken
16:07 Uhr

Airbus A319 startet mitten in heftigem Schneesturm

Ein Linienflug von Delta Air Lines startet trotz eines heftigen Schneesturms im US-Bundesstaat New York. Aufnahmen zeigen den Flieger beim Abheben. Der heftige Schneefall behindert den Flugverkehr an der US-Ostküste stark.

Airbus A319 startet mitten in heftigem Schneesturm
15:32 Uhr

Tresorraum-Einbruch löst Ansturm von Bankkunden aus

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Die Stimmung im Vorraum der Filiale ist teils aufgeheizt. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Tresorraum ihrer Sparkasse ist aufgebrochen. Besorgte Kunden wollen daher erfahren, ob ihr Besitz gestohlen wurde. Sie strömen zu der Filiale in Gelsenkirchen. Polizeibeamte räumen schließlich den Vorraum der Bank, wo sich zunächst etwa 30 Menschen versammelten. Einige von ihnen seien aufgebracht gewesen, schildert ein Reporter seine Eindrücke. Die Polizei macht Lautsprecherdurchsagen, um die Situation zu beruhigen. Eine Polizistin erklärt den versammelten Menschen, dass die Sparkasse in den nächsten Tagen proaktiv auf die Kunden zukommen werde. Dies könnte mehrere Tage dauern, denn noch läuft die Spurensicherung. Einem Sprecher der Sparkasse zufolge ist noch unklar, wie viele Schließfächer von dem Einbruch betroffen sind.

Der oder die unbekannten Täter verschafften sich ersten Erkenntnissen zufolge über ein Parkhaus Zugang zum Gebäude. Um in den Tresorraum zu gelangen, nutzen sie einen Spezialbohrer. Mehr dazu lesen Sie hier.

Tresorraum-Einbruch löst Ansturm von Bankkunden aus
14:59 Uhr

Nach mutmaßlicher Brandstiftung - Hilfsbereitschaft rettet Kältehilfe in Berlin

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Der ausgebrannte Kältebus steht an der Berliner Stadtmission. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Kältebusse bringen Menschen in Notunterkünfte. Auch bekommen Obdachlose von den Helfern heißen Tee, Suppe und Schlafsäcke. Dieses Angebot kann bei den eiskalten Temperaturen lebensrettend sein. Nur dank der Hilfsbereitschaft anderer kann die Berliner Stadtmission es aufrechterhalten, nachdem zwei ihrer drei Kältebusse durch einen Brand ausgefallen sind. Wie der RBB meldet, wurden Ersatzfahrzeuge zur Verfügung gestellt. "Andere Träger und Unternehmen aus Berlin haben ihre Hilfe angeboten", sagt eine Stadtmissionssprecherin. "Wir sind überwältigt von der Solidarität der Menschen." Auch Geldspenden seien angekommen. In der Nacht zu Sonntag war einer der Busse komplett ausgebrannt, ein zweiter wurde beschädigt und muss erst repariert werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Nach mutmaßlicher Brandstiftung - Hilfsbereitschaft rettet Kältehilfe in Berlin
14:32 Uhr

Leichtsinniges Manöver im Nebel: Übler Crash auf A33

Über der A33 am Autobahn-Kreuz Osnabrück-Süd liegt am Wochenende dichter Nebel. Bei stark eingeschränkter Sicht verpasst ein Fahrer die Abfahrt, will aber trotzdem noch einbiegen. Ein anderer Wagen stoppt, doch das plötzliche Anhalten hat verheerende Folgen. Eine Dashcam filmt die krachende Kettenreaktion.

Leichtsinniges Manöver im Nebel: Übler Crash auf A33
14:05 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Ich grüße Sie! Meine Kollegin Leah Nowak ist im Feierabend, jetzt darf ich Sie weiter durch den Nachrichten-Tag begleiten. Sie erreichen mich über heidi.ulrich(at)ntv.de. Ich bin gespannt, was zwischen den Jahren noch passiert.

Schichtwechsel
13:52 Uhr

Krokodilfleisch und tote Haie: Zoll entdeckt illegalen Wildtierhandel

Der Zoll am Frankfurter Flughafen hat zahlreiche Fälle von illegalem Wildtierhandel aufgedeckt. In Fracht- und Reisegepäckfunden entdeckten die Beamten unter anderem Krokodilfleisch, Produkte mit Kobra-Extrakt, einen Geldbeutel aus Pythonleder, Pavian-Schädel und -fell, fünf tote Milchhaie sowie eine Handtasche aus Krokodilleder.

Die Funde stammen aus einer weltweiten Aktion gegen den illegalen Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen. Zwischen dem 15. September und 15. Oktober registrierte das Hauptzollamt Frankfurt 37 Verstöße, darunter auch 18 lebende, artengeschützte Pflanzen wie Orchideen und Kakteen.

Krokodilfleisch und tote Haie: Zoll entdeckt illegalen Wildtierhandel
13:35 Uhr

Ehemaliger Rapper will Ministerpräsident von Nepal werden

Der Bürgermeister von Kathmandu, Balendra Shah, hat sich der Rastriya Swatantra Partei (RSP) angeschlossen und kandidiert damit für das Amt des nepalesischen Ministerpräsidenten. Der 35-Jährige, als Balen bekannte frühere Rapper, soll laut Parteivertretern Regierungschef werden, falls die RSP die Wahlen am 5. März gewinnt. Parteichef bleibt der frühere Fernsehmoderator Rabi Lamichhane.

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Ein Sprecher der etablierten Kongresspartei sagte, sowohl Balen (r. im Bild) als auch Lamichhane seien "umstrittene" Persönlichkeiten. Ihr Bündnis werde kaum nennenswerte Auswirkungen haben. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Das Bündnis der beiden populären Politiker richtet sich gegen die seit Jahrzehnten dominierenden Parteien und greift Forderungen der jugendgeführten Proteste gegen Korruption auf, die im September zum Rücktritt von Ministerpräsident K.P. Sharma Oli geführt hatten. Analysten sehen darin einen strategischen Schritt, während Vertreter etablierter Parteien die Bedeutung des Zusammenschlusses bezweifeln und auf Kontroversen um Lamichhane verweisen.

Ehemaliger Rapper will Ministerpräsident von Nepal werden
12:55 Uhr

Ammergauer Alpen: 14-Jähriger stürzt vor Freund in den Tod

Bei einer Bergtour im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein 14-Jähriger tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden von Unterammergau aus zum Laubeneck gestartet. Der Jugendliche rutschte bei den winterlichen und eisigen Verhältnissen aus und stürzte rund 150 Meter in die Tiefe - vor den Augen seines 13-jährigen Freundes.

Ein Wanderer setzte den Notruf ab, die Bergwacht rückte mit einem Hubschrauber aus, konnte dem Jungen jedoch nicht mehr helfen. Der 13-Jährige wurde von Einsatzkräften betreut und ins Tal gebracht.

Ammergauer Alpen: 14-Jähriger stürzt vor Freund in den Tod
12:30 Uhr

Werbe-Flugzeug stürzt vor weltberühmtem Strand ins Meer

Die Copacabana in Brasiliens Metropole Rio de Janeiro ist bei strahlendem Sonnenschein voll mit Menschen. Über dem Strand zieht ein Flugzeug mit Werbebanner seine Bahnen. Plötzlich verliert der Pilot die Kontrolle, die Cessna stürzt unmittelbar vor den zahlreichen Badegästen ins Meer.

Werbe-Flugzeug stürzt vor weltberühmtem Strand ins Meer
12:07 Uhr

Mann auf offener Straße in Berlin erstochen: 23-Jähriger stellt sich

In Berlin ist ein Mann auf offener Straße niedergestochen worden. Der 69-Jährige starb Sonntagnacht trotz Wiederbelebungsversuchen noch vor Ort, wie die Berliner Polizei heute mitteilte. Zeugen hatten den Mann zuvor auf einem Gehweg vor einem Wohnhaus gefunden und Rettungskräfte sowie Polizei alarmiert. Er wies demnach mehrere Stichverletzungen auf.

Später erschien den Angaben zufolge ein 23-Jähriger auf einer Polizeidienststelle und gab an, für die Tat verantwortlich zu sein. Er wurde festgenommen. Die Hintergründe sind bislang unklar. Eine Mordkommission der Berliner Polizei ermittelt.

Mann auf offener Straße in Berlin erstochen: 23-Jähriger stellt sich
11:40 Uhr

Schwere Unwetter: Anwohner filmen Wasserhose vor Spanien

In mehreren Regionen Spaniens gehen aktuell schwere Regenfälle nieder. In Andalusien werden mehrere Dörfer überflutet, nahe Malaga kommt es zu einem Todesopfer. An der Küste Murcias wirbelt eine Wasserhose den Hafen durcheinander.

Schwere Unwetter: Anwohner filmen Wasserhose vor Spanien
11:17 Uhr

Unbekannte bohren sich in Tresorraum einer Bank

Sie bohrten ein Loch in den Tresorraum: Unbekannte Täter sind in Gelsenkirchen in ein Bankgebäude eingebrochen und haben dabei mehrere Wertschließfächer durchsucht. Nach Polizeiangaben gelangten die Täter mithilfe eines großen Bohrers in den Tresorraum. Entdeckt wurde der Einbruch am frühen Montagmorgen durch einen Brandmeldealarm, der um 3.58 Uhr bei der Feuerwehr einging.

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Wie hoch der Schaden ist, ist derzeit noch unklar. (Foto: picture alliance/dpa/Polizei Gelsenkirchen)

Nach ersten Ermittlungen verschafften sich die Täter über ein Parkhaus Zugang zum Gebäude und entkamen von dort mit der Beute. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Unter anderem werden Spuren gesichert und mögliche Zeugen gesucht, die in den vergangenen Tagen verdächtige Geräusche gehört oder Beobachtungen gemacht haben könnten.

Unbekannte bohren sich in Tresorraum einer Bank
10:30 Uhr

Vorsicht auf Straßen: Wo es heute spiegelglatt wird

Autofahrer und Fußgänger sollten aktuell gleichermaßen aufpassen. Denn vor allem in Mitteldeutschland treffen frische Niederschläge auf ausgekühlte Böden, wo sie sich in Glatteis verwandeln. Der Jahreswechsel wird dann vor allem schmuddelig.

Vorsicht auf Straßen: Wo es heute spiegelglatt wird
09:45 Uhr

Harry Styles heizt mit Videoclip Spekulationen an

Harry Styles hat auf YouTube einen knapp neunminütigen Konzertmitschnitt veröffentlicht, in dem er eine Ballade am Klavier anstimmt, ohne zu singen. Das Video trägt den Titel "Forever, Forever" und endet mit den Worten "Wir gehören zusammen" auf Englisch. Laut "Entertainment Weekly" und "Billboard" stammt der Clip vom Finale seiner "Love On"-Tour 2023 in Italien.

Fans spekulieren über ein mögliches Comeback oder Abschied und über ein neues Album, das im Frühjahr erscheinen könnte. "Das fühlt sich zugleich an wie ein Willkommen zurück und ein Abschied", schrieb ein User. "Ich glaube, er vermisst uns genauso wie wir ihn. Das wird entweder das verrückteste Comeback oder der traurigste Abschied aller Zeiten", mutmaßte ein weiterer. Styles ist nach seiner One-Direction-Karriere seit fast zehn Jahren solo erfolgreich und lässt sich bei seinen Hits von unterschiedlichen Musikstilen inspirieren.

Harry Styles heizt mit Videoclip Spekulationen an
09:08 Uhr

Verkauf startet: Feuerwerks-Branche winkt nächster Rekord

Die deutsche Liebe fürs Böllern ist ungebrochen. Die Rekordumsätze für Pyrotechnik des letzten Jahres sollen laut Branche in diesem Jahr noch einmal übertrumpft werden. Inmitten des Booms flammt auch die Debatte um ein Böller-Verbot wieder auf.

Verkauf startet: Feuerwerks-Branche winkt nächster Rekord
08:39 Uhr

"Dinosaurier des Jahres" - Nabu kürt Unions-Politiker mit Negativpreis

Die Umweltschutzorganisation Nabu hat die Agrarminister von CDU und CSU mit dem Negativpreis "Dinosaurier des Jahres" ausgezeichnet. Anlass ist ihr Widerstand gegen die EU-Wiederherstellungsverordnung, die den Schutz und die Renaturierung geschädigter Ökosysteme vorsieht. Stellvertretend geht der Preis an Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk, derzeit Vorsitzender der Agrarministerkonferenz.

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Seit 2016 ist Peter Hauk Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Unionsminister hatten in einem Brief an die EU-Kommission die Aufhebung der Verordnung gefordert, da Landwirte Auflagen und Flächenverluste befürchten. Anstatt tragfähige Lösungen zu entwickeln, hätten die Unions-Agrarminister mit ihrem Brief "für Verunsicherung" gesorgt, hieß es. Die Wiederherstellung der Natur sei eine Investition in die Zukunft, betonte Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger. Mit dem Preis zeichnet der Nabu seit 1993 öffentliches Engagement aus, das aus seiner Sicht besonders rückschrittlich für den Natur- und Umweltschutz ist.

"Dinosaurier des Jahres" - Nabu kürt Unions-Politiker mit Negativpreis
08:06 Uhr

31-jähriger Wintersportler stirbt in Lawine

Ein 31-jähriger Freerider aus Rom ist nach einem Lawinenunglück an der Marmolata in den Dolomiten im Krankenhaus gestorben. Der Mann war bei einer Abfahrt abseits der Piste in rund 2700 Metern Höhe unterhalb der Punta Rocca von einer Lawine erfasst worden.

Freunde alarmierten die Bergrettung, nachdem sie längere Zeit nichts von ihm gehört hatten. Freunde des Sportlers hatten den Notruf ausgelöst. Die Retter suchten auch unter Einsatz von Hundestaffeln sowie eines Hubschraubers in dem Gebiet nach dem Verschütteten. Der Mann sei schließlich in einer Gletscherspalte an einer sehr tiefen Stelle entdeckt worden. Er wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus nach Trento gebracht, starb dort jedoch an seinen schweren Verletzungen.

31-jähriger Wintersportler stirbt in Lawine
07:31 Uhr

Mindestens 13 Tote bei Zugunglück in Mexiko

Bei einem Zugunglück im Süden von Mexiko sind mindestens 13 Menschen ums Leben kommen. Fast 100 weitere wurden bei dem Unfall im Bundesstaat Oaxaca verletzt, wie die Marine des lateinamerikanischen Landes mitteilte. Demnach wurden 36 der Verletzten von ihnen zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

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Die Interozeanischer Korridor genannte Eisenbahnstrecke auf dem Landstrick zwischen der Pazifikküste und dem Golf von Mexiko ist seit 2023 in Betrieb. (Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Der Zug war auf der Strecke zwischen Salina Cruz und Coatzacoalcos auf der Landenge Isthmus von Tehuantepec entgleist. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren nach Angaben der Marine rund 250 Menschen an Bord. Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar.

Mindestens 13 Tote bei Zugunglück in Mexiko
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie haben die Weihnachtstage gut gesättigt und gelaunt überstanden. In zwei Tagen wartet bereits das nächste Fest. Und wie jedes Jahr sind kurz vor dem Verkaufsstart für das Silvester-Feuerwerk die Rufe nach einem Böllerverbot lauter geworden. Ärztevertreter und Umweltschützer sprechen sich dafür aus. Der Bundesverband Pyrotechnik verlangt hingegen ein strikteres Vorgehen gegen illegal erworbenes Feuerwerk. Am Wochenende ist es bereits zu den ersten Unfällen und Bränden gekommen.

Das wird heute wichtig:

  • In Düsseldorf äußert sich NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zur Frage, wie es 2026 weitergeht mit dem Streit um die Finanzen von Bund, Ländern und Kommunen.

  • US-Präsident Trump empfängt Israels Ministerpräsident Netanjahu. Laut einer israelischen Regierungssprecherin soll es bei dem Treffen um die nächsten Schritte des von den USA vorangetriebenen Plans zur Beendigung des Gaza-Kriegs gehen.

  • Der UN-Sicherheitsrat tagt zu Israels Anerkennung von Somaliland: Israel hatte am Freitag als weltweit erstes Land die abtrünnige Region Somaliland als souveränen Staat anerkannt. Die somalische Regierung sprach von einem "vorsätzlichen" und "rechtswidrigen" Angriff Israels auf die Souveränität des Landes.

  • Die Britische Regierung veröffentlicht ihre Liste royaler Ehrentitel. Jedes Jahr werden Persönlichkeiten in Großbritannien als Anerkennung ihrer Leistungen mit royalen Ehrentiteln ausgezeichnet. Einige dürfen sich anschließend Sir oder Dame nennen.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:56 Uhr

Ende einer Ära: MTV stellt Musikprogramm ein

MTV - 1981 als reiner Musikvideosender gestartet - wird zum Jahresende große Teile seines Musikprogramms einstellen. Der US-Konzern Paramount Skydance schaltet die internationalen Musikkanäle ab. Experten und ehemalige MTV-Macher sehen darin das Ende einer kulturell prägenden Ära. Plattformen wie YouTube und TikTok hätten Musiknutzung grundlegend verändert, während MTV sich bereits seit den 2000er Jahren von innovativen Musikformaten hin zu Realityshows entfernt habe, hieß es. Kostensenkungen nach der Fusion von Paramount und Skydance beschleunigen nun das Aus.

In den USA bleiben einige Musikkanäle bestehen, in Deutschland soll MTV HD weiter senden, allerdings mit Fokus auf Unterhaltung statt Musik. Viele frühere Beteiligte fordern, das umfangreiche Archiv des Senders öffentlich zugänglich zu machen.

Ende einer Ära: MTV stellt Musikprogramm ein
06:20 Uhr

Zwei Helikopter kollidieren in New Jersey - ein Pilot tot

Im US-Bundesstaat New Jersey sind zwei Hubschrauber in der Luft zusammengestoßen und anschließend abgestürzt. Wie CNN berichtet, kam dabei einer der beiden Piloten ums Leben, der andere wurde schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich demnach nahe dem Hammonton Municipal Airport im Süden des Bundesstaats. Nach bisherigen Erkenntnissen ist die Ursache der Kollision noch unklar, an Wetter- und Sichtbedingungen soll es nicht gelegen haben. Bei den Maschinen handelte es sich um eine Enstrom F-28A und eine Enstrom 280C. Trümmerteile lagen nach dem Absturz auf einem Feld verteilt. Die Ermittlungen laufen.

Zwei Helikopter kollidieren in New Jersey - ein Pilot tot
05:54 Uhr

Bau-Influencerin Cindy Speich verdient Geld mit Hass

Mit ihren ironischen Antworten auf Hasskommentare ist Bau-Influencerin Cindy Speich zu einer kleinen Internetberühmtheit geworden. "Ich mache aus Scheiße Gold – ich verdiene damit mein Geld", sagt sie der Deutschen Presse-Agentur. Seit sie in ihren Videos öffentlich auf negative Kommentare reagiert, sind ihre Followerzahlen auf Instagram stark gestiegen - auf knapp 900.000.

Auslöser war die Sanierung eines Hauses bei Schmalkalden, die sie überwiegend selbst übernahm. Dabei erlebte sie abfällige Behandlung durch Handwerker und online viel Hass, vor allem, weil sie als "Frau" so etwas gar nicht könne. Heute nutzt sie diese Erfahrungen, um Aufmerksamkeit für Gleichberechtigung zu schaffen, vor allem für Frauen im Bau- und Handwerksbereich.

Bau-Influencerin Cindy Speich verdient Geld mit Hass