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Der TagEU prüft Günstlings-Vorwürfe gegen Schulz

23.02.2017, 11:38 Uhr

Hat Martin Schulz, Hoffnung der SPD und Internetphänomen, als Präsident des EU-Parlaments einen Vertrauten auf eine lukrative Dauerdienstreise nach Berlin geschickt? Diesen Vorwurf prüft jetzt das EU-Betrugsbekämpfungsamt Olaf (kein Scherz, den Beweis finden Sie hier). Es hat ein offizielles Ermittlungsverfahren eröffnet.

  • Mit dem Verfahren sei keinerlei Vorverurteilung verbunden, sagte eine Olaf-Sprecherin dem "Stern".

  • Berichte über die "Beschäftigungsbedingungen eines bestimmten Bediensteten " seien dem Amt aber bekannt.

  • Die Behörde werde prüfen, "ob es einen hinreichenden Verdacht auf Betrug, Korruption oder irgendeine illegale Aktivität" gebe.

Die SPD hat kein Verständnis für die Vorwürfe. Eine Parteisprecherin bezeichnet das Vorgehen von Schulz im "Stern" als "gängige Praxis" in Brüssel. Auch das EU-Parlament verteidigte Schulz dem Bericht zufolge.