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Der TagExperten finden mögliche Ursache für Wegsacken der Boeing in Frankfurt

10.07.2026, 07:43 Uhr

Kleiner Fehler, große Wirkung: Beim Unfall eines Dreamliners vom Flugzeughersteller Boeing am Frankfurter Airport Anfang Juni war ein Verriegelungsstift für das Bugfahrwerk nicht eingesteckt. Die technische Vorrichtung habe sich nicht in der vorgesehenen Bohrung befunden, sondern in einer Aufbewahrungskiste im vorderen Frachtraum, teilte die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in ihrem Zwischenbericht mit. Als das Flugzeug einknickte und mit der Nase auf den Boden schlug, wurden 21 Personen leicht und zwei schwer verletzt. Passagiere waren zum Unfallzeitpunkt noch nicht an Bord.

Die Boeing B787-9 der Lufthansa wurde am 4. Juni auf einer Parkposition am Terminal für einen Langstreckenflug nach Los Angeles vorbereitet. Im Flugzeug befanden sich den Angaben zufolge 28 Personen, darunter Techniker, Besatzung und Bodenpersonal, als das Bugfahrwerk unerwartet einfuhr. Außerhalb waren sechs weitere Personen unmittelbar beteiligt. "Das Luftfahrzeug prallte mit dem Bug sowie beiden Triebwerksverkleidungen auf dem Betonboden auf", hieß es. Die BFU mit Sitz in Braunschweig erklärte, die Untersuchung des Unfalls sei noch nicht abgeschlossen. Erst im Abschlussbericht werde es eine Analyse der Fakten geben, Schlussfolgerungen und eine Benennung der Ursachen für den Unfall. Dieser Bericht sei in etwa einem Jahr zu erwarten.

Quelle: ntv.de