Der TagFahrer liefert Pistenraupe aufs platte Land
Es gibt ja Tage, da wäre man lieber nicht aufgestanden: Der Fahrer einer Speditionsfirma dürfte genau das gesagt haben, als er 800 Kilometer in die falsche Richtung gefahren ist, um eine Lieferung zu machen. Der Inhalt seines Lasters: eine 200.000 Euro teure Pistenraupe, die für den Skiort Seefeld in Tirol gedacht war. Statt in den verschneiten österreichischen Bergen fand sich der Fahrer nach stundenlanger Fahrt aber auf dem platten Land in Schleswig-Holstein wieder. Auch dort gibt es den Ort Seefeld.
Man sollte eben nie blind dem Navigationsgerät vertrauen. Jetzt muss er wieder den Rückweg antreten. Aber immerhin: Die Österreicher nehmen's ihm nicht übel. Wenn der Fahrer am Freitag im richtigen Seefeld ankommt, wird er vom Bürgermeister persönlich begrüßt. "Wir werden ihm auf die Schultern klopfen. So was kann mal passieren."