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Der TagFall Peggy: Staatsanwaltschaft nimmt Ermittler ins Visier

07.03.2019, 17:02 Uhr

Im Fall des getöteten Mädchens Peggy ermittelt die Würzburger Staatsanwaltschaft unter anderem gegen zwei Kriminalbeamte und einen Staatsanwalt der Anklagebehörde Bayreuth.

  • Die Anwältin des Mannes, der 2004 wegen Mordes an der Neunjährigen verurteilt worden war, habe einen Strafantrag wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes gestellt, teilte ein Sprecher der Würzburger Behörde mit.

  • Die Anwältin wirft den Beschuldigten nun vor, Zeugen eine Aufnahme eines vertraulichen Gesprächs ihres Mandanten mit seinem Vater vorgespielt zu haben. Die Aufnahme sei heimlich entstanden.

  • Die Staatsanwaltschaft Bayreuth weist die Vorwürfe zurück. Die Ermittler hätten korrekt gehandelt, sagte ein Sprecher. Ein Richter habe die Aufnahme genehmigt, damit sei sie ein Beweismittel. "Und ein Beweismittel kann im Verfahren eingesetzt werden."

  • Die Anwaltskanzlei argumentiert, ihr Mandant sei von dem Mordvorwurf längst freigesprochen worden. Für das Vorspielen der Aufnahme hätte die Staatsanwaltschaft einen speziellen Beschluss beantragen müssen.