Der TagFluggast randaliert und spuckt herum - Pilot wirft ihn bei Zwischenstopp in Berlin raus
Es gibt so Orte, da ist es überhaupt nicht angenehm, wenn jemand anderes sich nicht im Griff hat: in einem Fahrstuhl, in der U-Bahn - oder im Flugzeug. Sie ahnen es, letzteres war der Ort, um den es jetzt geht. In einem Flieger über unseren Köpfen hat sich ein Passagier derart daneben benommen, dass der Pilot sich zu einer Zwischenlandung am Flughafen Berlin-Brandenburg genötigt sah. Der 42-jährige Fluggast aus Finnland randalierte an Bord, bespuckte andere Passagiere, hielt eine Flugbegleiterin fest. Als der Flieger, der eigentlich auf dem Weg von Helsinki nach Zürich war, den Boden am BER berührte, stand die Bundespolizei schon bereit, den besonderen Fluggast in Empfang zu nehmen. Zum "Service" gehört dann auch ein Atemalkoholtest: 1,27 Promille. Das teilt die Bundespolizei mit. Mit einem unangenehmen Passagier weniger startete der Flieger dann wieder in die Luft in Richtung Zürich. Für den 42-jährigen Randalierer, nachdem er 2200 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegt hatte, ging es erstmal nur raus aus der Wache.