Der TagFrankreichs Asylbüros in Afrika öffnen bald

Frankreich will bereits in den kommenden Wochen Büros in den afrikanischen Transitländern Niger und Tschad eröffnen, um die Asylchancen von Flüchtlingen dort zu prüfen.
Um den "Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen" einzudämmen, sollten Ausreisewillige ohne Chance auf Asyl zudem besser über die "Situation" aufgeklärt werden, sagte Präsident Emmanuel Macron nach einem Treffen mit UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi.
Ende Oktober sollen erste Mitarbeiter der französischen Flüchtlingsbehörde Ofpra in den Niger reisen.
Nach Angaben von Macron will Frankreich in den kommenden zwei Jahren 10.000 Flüchtlinge über das Umsiedlungsprogramm des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR aufnehmen, 3000 davon im Niger und im Tschad, die restlichen in der Türkei, im Libanon und in Jordanien.
Mit der Ankündigung setzt Macron eine Zusage eines Gipfeltreffens zur Flüchtlingskrise um.