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Der TagFrau stürzt auf Rolltreppe und erstreitet 10.000 Euro

12.03.2020, 13:12 Uhr

Dieser Sturz kommt eine Fluggesellschaft teuer zu stehen. Eine Frau war nach der Ankunft am Flughafen München im November 2016 auf einer Rolltreppe gestürzt, nachdem ein von ihr gebuchter Mobilitätsservice - unter anderem mit einer Hebebühne - nicht verfügbar gewesen war.

Aufgrund schwerer Verletzungen und bleibender Schäden hatte sie die türkische Airline Sunexpress verklagt. Im Prozess hat die Klägerin nun einen Vergleich mit der Airline geschlossen. Sie soll 10.000 Euro erhalten. Damit seien alle auch künftigen Ansprüche der Klägerin abgegolten, entschied das Oberlandesgericht (OLG) München.

Die Richter am OLG sahen bei der Frau eine große Mitschuld - wie auch schon die Vorinstanz, das Landgericht München I. Sie kamen in der Verhandlung der Berufung aber nicht zum Schluss, dass eine Haftung der Airline dadurch entfällt. Zuvor hatte die Klägerin noch weit höhere Forderungen gestellt, als nun im Vergleich vereinbart.