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Der TagGegen den Willen zu Oralsex gezwungen: Ex-Mitarbeiterin verklagt Rudy Giuliani

16.05.2023, 06:12 Uhr

Betrunkene Hassrede, die US-Flagge als Arbeitskleidung und Zwang zum Oralsex: Eine ehemalige Mitarbeiterin von Rudy Giuliani erhebt schwere Vorwürfe gegen den früheren New Yorker Bürgermeister und verklagt ihn wegen "weitreichender sexueller Übergriffe und sexueller Belästigung". Noelle Dunphy fordert laut Klageschrift zehn Millionen Dollar (9,2 Millionen Euro) Schmerzensgeld und wirft Giuliani auch Lohndiebstahl vor. Die Klägerin berichtet von "alkoholgeschwängerten" Schimpftiraden mit sexistischen, rassistischen und antisemitischen Bemerkungen", die das Arbeitsumfeld "unerträglich" gemacht hätten. Der ehemalige Anwalt von Ex-Präsident Donald Trump soll der Klage zufolge "oft Oralsex verlangt haben, während er Telefonate mit ranghohen Freunden und Klienten führte, darunter der damalige Präsident Trump".

Dunphy begann demnach im Januar 2019 als Leiterin für Geschäftsentwicklung für Giuliani zu arbeiten, für ein Gehalt von einer Million Dollar pro Jahr. Ihren Angaben zufolge begann Giuliani mit dem Missbrauch fast unmittelbar nach Beginn des Arbeitsverhältnisses. "Er machte klar, dass die Befriedigung seiner sexuellen Wünsche, die praktisch jederzeit, überall kamen, eine absolute Voraussetzung für ihre Anstellung war", heißt es in der Klageschrift weiter. Demnach zwang Giuliani sie in seinem Apartment "gegen ihren Willen" zu Oralsex. Zudem habe Giuliani "oft verlangt, dass sie nackt arbeitet, im Bikini oder in kurzen Hosen mit einer Amerikanischen Flagge, die er für sie gekauft hatte". Zudem soll Giuliani die Klägerin oft "aus seinem Bett" angerufen haben, "wo er erkennbar unter einem weißen Laken sich selbst anfasste".

Quelle: ntv.de