Der TagGericht verurteilt Kevin Spacey zu 30 Millionen Schadensersatz - doch am Ende zahlt er kaum etwas
So rasant der Hollywood-Stern von Kevin Spacey im Zuge der #MeToo-Bewegung gesunken ist, so groß waren zuletzt seine Erfolge vor Gericht: Sowohl in London als auch in New York wurde er in mehreren Fällen der sexuellen Belästigung für nicht schuldig befunden. Eine weitere existenzbedrohende juristische Auseinandersetzung, bei der es um eine Schadenssumme in Höhe von 31 Millionen US-Dollar geht, konnte Spacey laut der US-Seite "Variety" nun ebenfalls von sich abwenden. Im Sommer 2022 war Spacey eigentlich von einem Gericht dazu verdonnert worden, diese Summe an die Produktionsfirma der Netflix-Serie "House of Cards" zu zahlen. Als Grund hieß es, Spacey habe gegen die Richtlinien bezüglich sexueller Belästigung des Unternehmens MRC verstoßen und somit Vertragsbruch begangen. Weil er daraufhin entlassen wurde und die bereits fertig geplante sechste Staffel komplett neu geschrieben werden musste, sei besagter Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden. Laut der neuen Berichte konnte der Schauspieler diese Summe nun um beträchtliche Weise drücken. So müsse er nun nur noch eine Million Dollar an die Produktionsfirma MRC zahlen und habe dafür mehrere Jahre Zeit.