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Der Tag Gericht verurteilt Mann nach tödlicher Raserfahrt zu fast sieben Jahren Haft

24.02.2026, 11:28 Uhr

Nach einer tödlichen Raserfahrt durch Kaufbeuren ist ein 21 Jahre alter Mann zu einer fast siebenjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Mit seiner halsbrecherischen Fahrt wollte der Angeklagte einer Polizeikontrolle entgehen. Das Landgericht in Kempten bewertete die Fahrt des Angeklagten im Unterschied zur Staatsanwaltschaft nicht als Mord, sondern als verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge, und verhängte sechs Jahre und zehn Monate Haft.

Der junge Mann war am 23. August 2025 nachts mit einem Auto mit teils bis zu etwa 170 Kilometern pro Stunde durch das Stadtgebiet von Kaufbeuren gerast, weil eine Polizeistreife auf ihn aufmerksam geworden war. In der Folge ließ er sich nicht von Straßensperren der Beamten aufhalten und kam mehrfach von der Fahrbahn ab. Schließlich stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Der 20-Jährige am Steuer dieses Autos starb noch an der Unfallstelle, seine beiden Mitfahrer wurden verletzt. Auch der Beifahrer des 21-Jährigen wurde verletzt. Der Vorsitzende Richter Christoph Schwiebacher sagte, der 21-Jährige sei vor der Polizei geflüchtet, weil er keinen Führerschein hatte, Bier getrunken und Kokain geschnupft habe. "Er wollte natürlich nicht kontrolliert werden."

Quelle: ntv.de