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Der TagGesetzentwurf zum Heizen enthält Stufen bis 2040, aber kein Ende für fossile Brennstoffe

05.05.2026, 17:15 Uhr

Nutzer von Gas- und Ölheizungen müssen sich darauf einstellen, dass ab 2029 ein rasch steigender Anteil von klimafreundlichen Brennstoffen wie Biomethan vorgeschrieben wird. Dieser soll 2040 bei mindestens 60 Prozent liegen – das geht aus dem Entwurf zur Reform des sogenannten Heizungsgesetzes aus dem Haus von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hervor.

  • Laut Entwurf sollen ab Januar 2029 mindestens 10 Prozent klimafreundliche Brennstoffe genutzt werden, ab Januar 2030 mindestens 15 Prozent, ab Januar 2035 mindestens 30 Prozent und ab Januar 2040 mindestens 60 Prozent.

  • Vorgaben für die Zeit nach 2040 enthält der Plan nicht. Kritiker fürchten deshalb um die Klimaziele. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, ab 2045 klimaneutral zu wirtschaften. 

  • Hauptpunkt des Gesetzentwurfs ist die Abkehr von der Vorgabe, dass bei neuen Heizungen in der Regel mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien eingesetzt werden müssen. Damit hätten neue Gas- und Ölheizungen in der Regel keine Chance mehr. Der Entwurf wird nun im Kabinett abgestimmt und geht dann ins Parlament. Änderungen sind noch möglich.

  • Die Grünen kritisieren den Plan scharf. "Das Gesetz kippt das Verbot fossiler Brennstoffe ab dem 1.1. 2045 - und untergräbt damit das Klimaziel 2045", sagt der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner. "Ohne ein klares Aus für Öl und Gas in Heizungen sind die Klimaziele unerreichbar und wir bleiben abhängig von fossilen Energien - eine ganz dumme Idee", findet Kellner.

Quelle: ntv.de