Der TagGibt's mehr Geld für Studierende? Regierungssprecher bleibt vage
Nicht nur in den üblich genannten Metropolen wie München, Berlin und Hamburg sind die Lebenskosten gestiegen. Das weiß jeder, der eine Stromrechnung bezahlen muss oder einkaufen geht. Viele Studierende sind auf das Bafög angewiesen, um ihren Lebensunterhalt während ihrer universitären Ausbildung zu bestreiten. Seit Tagen steht die Frage im Raum, ob SPD und Union zu dem stehen, was sie im Koalitionsvertrag festgehalten hatten: Das Bafög zu modernisieren und ab dem kommenden Wintersemester anzuheben. Die Frage ließ der Regierungssprecher Stefan Kornelius heute unbeantwortet. Er verwies vor Journalisten in Berlin auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD. Darin ist zwar eine entsprechende Reform der Studienförderung vorgesehen. Der Koalitionsvertrag stehe aber "wie in all seinen Elementen" unter Finanzierungsvorbehalt, so Kornelius.
Die Gespräche innerhalb der Bundesregierung, wie man beim Bafög zur bestmöglichen Lösung komme, dauerten an. Man müsse überall im Haushalt überlegen, wo Leistungserhöhungen nur moderat oder nicht möglich seien. Diese Debatte laufe. Dem Ergebnis wolle man nicht vorweggreifen, so Kornelius.