Der TagGrausiger Fund im Wald: Rechtsmediziner untersuchen stark verwesten menschlichen Schädel
Nach dem Fund eines menschlichen Schädels bei einer Müllsammelaktion im Kreis Olpe untersuchen Rechtsmediziner weiter, ob der Kopf zu einer im November getöteten 32-Jährigen gehört. Der stark verweste Schädel soll nach Angaben eines Polizeisprechers am heutigen Montag obduziert werden. Ein DNA-Abgleich und damit eine mögliche Zuordnung zur getöteten Frau aus Eritrea könne aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Zudem hoffen die Ermittler durch die Obduktion auch, Anhaltspunkte für die Todesursache zu finden, so der Sprecher weiter.
Der Schädel war am Samstagmittag nahe der A4 in einem Waldstück bei Wenden im Kreis Olpe gefunden worden. Nach Angaben des Polizeisprechers hatten Teilnehmer einer Müllsammelaktion das Leichenteil in einer Plastiktüte an einer Böschung entdeckt und die Polizei verständigt. Der Verwesungsprozess sei bereits stark fortgeschritten. Bei einer Suche mit Spürhunden in dem Waldstück waren den Angaben zufolge keine weiteren Leichenteile gefunden worden.