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Der TagGriechen protestieren gegen neue Migranten-Lager

26.02.2020, 08:27 Uhr
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Gestern war es auf Lesbos und Chios zu Zusammenstößen zwischen aufgebrachten Einwohnern und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten Pfefferspray, Tränengas und Schlagstöcke ein, um Straßensperren von Einwohnern zu beenden, die versuchten, den Bau der neuen Lager zu verhindern. (Foto: AP)

Aus Protest gegen den Bau neuer Lager für Migranten sind alle Regional- und Kommunalbehörden sowie die meisten Geschäfte auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos geschlossen worden. Die Streiks stehen unter dem Motto "Wir wollen unsere Inseln zurück", wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete. Zu den Streiks haben die örtlichen Gewerkschaften, Kommunen sowie der Verband der Staatsbediensteten (ADEDY) aufgerufen.

Athen soll dafür sorgen, dass die Dutzenden Migranten, die täglich aus der Türkei zu diesen Inseln übersetzen, nach ihrer Registrierung zum Festland gebracht werden, fordern die Insulaner. In und um die Registrierlager auf den Inseln der Ostägäis harren inzwischen knapp 42.000 Menschen aus. Die Camps können aber nur rund 8000 Menschen aufnehmen.