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Der TagGrößere Proteste ab morgen: Bauernpräsident Rukwied lehnt Kompromiss mit Bundesregierung ab

09.01.2024, 16:33 Uhr
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Der Bauernverband ist besorgt um die Zukunft der Betriebe. Bauernchef Rukwied befürchtet ein "Sterben auf Raten". (Foto: dpa)

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, hat eine Verschärfung der Proteste gegen die Politik der Ampel-Koalition ab morgen angekündigt. "Für heute haben wir einen ruhigeren Tag eingelegt, morgen wird wieder nachgelegt", so Rukwied bei RTL/ntv. In allen Bundesländern würden die Aktionen die ganze Woche weiterlaufen. Am kommenden Montag gebe es dann eine Großdemonstration in Berlin.

Rukwied lehnt es ab, sich mit der teilweisen Rücknahme von Steuererhöhungen für seine Branche zufrieden zu geben. "Zu viel ist zu viel - es reicht und es muss zurückgenommen werden." Wer weiterhin höherwertige Lebensmittel als im internationalen Vergleich wolle, müsse auch bereit sein, die höheren Kosten mitzufinanzieren, so der Bauernpräsident. "Aus bäuerlicher Perspektive werden wir unterdurchschnittlich gefördert." Rukwied betonte, die Landwirte seien schon häufig kompromissbereit gewesen und hätten Einschnitte ohne Proteste hingenommen. Die Steuererhöhungen nun aber seien zu viel.

Quelle: ntv.de