Der TagGrünen-Fraktionsvize verteidigt Kerosinsteuer für innerdeutsche Flüge
Mal eben kurz von Berlin nach Frankfurt oder von München nach Hamburg? Was einem als Bahnkunde schon beim Gedanken die Schweißperlen auf die Stirn treibt, ist für andere Menschen mit dem Flugzeug sowas wie das alltägliche Bus- oder Fahrradfahren zur Arbeit und zurück. Genau hier soll laut Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch die geplante Kerosinsteuer für innerdeutsche Flüge greifen. "Das sind vor allem die Businessflüge. Die Leute, die andauernd zwischen Berlin und Frankfurt hin und her jetten, die trifft es vor allem, weil die sehr viel fliegen", sagte Audretsch im RBB-Inforadio. Diese hätten offensichtlich genug Geld, um "sehr, sehr häufig" innerhalb Deutschlands zu fliegen. Mit der Kerosinsteuer werde etwas fürs Klima getan und die Verteilungswirkung sei in seinen Augen sehr gerechtfertigt. Die Pläne sind Teil der Einigung über den Bundeshaushalt 2024 der Ampel-Regierung, die SPD, Grüne und FDP nach zähem Ringen am Mittwoch vorstellten.