Der TagHamburg erwägt Ende der Fahrverbote
Seit einem Jahr gelten in Hamburg auf einigen Straßen Fahrverbote. Offenbar zeigt die Verbannung alter Diesel-Fahrzeuge Wirkung. So sei die Stickoxid-Belastung in der Max-Brauer-Allee auf 41 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gesunken. Zehn Mikrogramm weniger als im Mai 2018, teilt die Hamburger Umweltbehörde mit.
Noch besser ist das Ergebnis in der Stresemannstraße. Hier liegt die Belastung mit 38 Mikrogramm unter dem Grenzwert der EU von 40.
Umweltsenator Jens Kerstan zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis und stellt ein Ende der Fahrverbote in Aussicht: "Bei der Luftreinhaltung sind wir (...) auf einem guten Weg. Bei den Durchfahrtsbeschränkungen ist es möglich, dass die erste Maßnahme in gut eineinhalb Jahren aufgehoben werden kann, wenn sich der jetzige Trend fortsetzt."
Umweltschützer fordern jedoch das Gegenteil und wollen eine Ausweitung der Fahrverbote erreichen.
