Der Tag
Der TagHandys werden häufiger mit "stiller SMS" geortet
27.02.2015, 17:27 Uhr
Um verdächtige Personen zu überwachen, greift der Verfassungsschutz immer häufiger auf heimliche Handy-Ortung zurück. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Politiker Andrej Hunko und Jan Korte hervor.
Im zweiten Halbjahr 2014 versendete der Inlandsgeheimdienst rund 142.000 "stille SMS", fast drei Mal so viele wie in den ersten sechs Monaten des Jahres.
Das Bundeskriminalamt versendete rund 27.000, die Bundespolizei 39.500 der Nachrichten.
"Stille SMS" werden nicht auf dem Display angezeigt, es ertönt auch kein Signal. Dennoch bestätigt das Handy dem Sender den Empfang der Nachricht. Damit kann das Gerät mitunter auf wenige Meter genau geortet werden.