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Der TagIn Mexiko verschwanden seit 2006 fast 80.000 Menschen

25.11.2020, 22:07 Uhr

14 Jahre nach dem Beginn des sogenannten Drogenkrieges in Mexiko gelten inzwischen fast 80.000 Menschen als verschwunden. Die Zahl liegt nach Angaben der Regierung bei rund 79.500. Bis auf rund 1500 Menschen verschwanden sie alle seit 2006, als der damalige Präsident Felipe Calderón den Drogenbanden den Krieg erklärte. Es war der Beginn einer blutigen Ära der mexikanischen Geschichte. Mehr als 350.000 Menschen wurden seitdem getötet, derzeit gibt es knapp 100 Morde am Tag. Nicht mitgezählt sind dabei die Verschwundenen. Oft wird ein Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen vermutet, nicht selten auch eine Beteiligung der Polizei. Die meisten Verbrechen in dem nordamerikanischen Land werden nie aufgeklärt.

Quelle: ntv.de