Der Tag

Der TagInstitut warnt vor Deochallenge in sozialen Netzwerken

21.09.2023, 19:00 Uhr

Ein neuer Trend scheint in einigen Ecken der sozialen Netzwerke an Beliebtheit zu gewinnen: Deodorants werden auf zwei verschiedene Arten missbraucht. Bei der ersten Variante wird das Deo so lange auf eine Hautstelle gesprüht, bis es nicht mehr zu ertragen ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt ausdrücklich vor dieser Vorgehensweise. Im Extremfall kann die Temperatur innerhalb weniger Sekunden auf bis zu minus 30 Grad Celsius sinken. Das Institut warnte vor Schmerzen und massiven Hautschädigungen. Zudem könne das lang anhaltende Besprühen im Extremfall durch Kälteverbrennungen dazu führen, dass die Haut abstirbt.

Bei der zweiten Variante geht es darum, das Deo einzuatmen. Je nach Zusammensetzung könne das schwere Folgen haben. Bestimmte Inhaltsstoffe des Sprays könnten in hohen Konzentrationen in den Körper gelangen und Herz und Gehirn schädigen. Das Einatmen könne unmittelbar zu Bewusstlosigkeit, Herzversagen und Atemlähmungen führen.

Quelle: ntv.de