Der TagKim reitet durch Nordkoreas Winterwunderland
Ist es eine Szene aus "Game of Thrones"? Oder doch aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"? Nein, es ist Kim Jong Un am schneebedeckten Fuße des Paektusan! Der nordkoreanische Machthaber hat es wieder getan - und ein Pferd bestiegen. Zufällig waren bei dem Ausritt nicht nur seine Frau Ri Sol Ju und ein paar Militärs dabei, sondern auch mindestens ein Fotograf. Und so kommen Sie, liebe Leserinnen und Leser, nun in den Genuss atemberaubender, entzückender, … ach, machen Sie sich selbst ein Bild.
Nur kurz als Hintergrundinformation: Kim sei "auf einem edlen Ross über das weite Gebiet des Paektu-Bergzugs geritten", um sich "revolutionäre Schlachtfelder" anzusehen. So schreiben es die nordkoreanischen Staatsmedien. Der Berg Paektu gilt in Nordkorea als heilig, der Legende nach soll am Symbol der Herrscherfamilie Kims Großvater Kim Il-Sung geboren worden sein. Weit hatte es Kim Jon Un nicht zu seinem aktuellen Ausritt: Erst vorgestern hatte er in der Nähe des Paektusan die Planstadt Samjiyon eingeweiht, die in dem abgeschotteten Staat als "sozialistisches Utopia" gilt.