Der TagKlaas Heufer-Umlauf rät zu Wachsamkeit gegenüber der AfD
Klaas Heufer-Umlauf zeigt sich besorgt über die aktuelle politische Lage. Mit Blick auf die AfD habe der Fernsehmoderator laut einer Vorabmeldung im Gespräch mit dem Stern erklärt, es mache ihm keine Angst, dass bestimmte Figuren auftauchen - es mache ihm aber Angst, dass andere Menschen sie wählen.
Heufer-Umlauf wird in seiner Kritik deutlich: "Die einzelnen Leute und deren Reden und Auftritte wirken geradezu lächerlich. Schlimmer ist, dass es trotzdem verfängt und es klappt, dass durch dieses stumpfe Kerbenschlagen einzelne Botschaften, und seien sie noch so doof und falsch, durchkommen. [...] Stellen Sie sich vor, da käme statt so einer leeren Hülle wie Alice Weidel jemand, der richtig gut reden kann."
Vielen Menschen sei es offenbar egal, wie weit die AfD bereits gekommen ist. "Du könntest als AfD aktuell auch drei Meter Bordsteinkante aufstellen - und selbst die würde gewählt", wird der Moderator zitiert. Auch bemängelt der 41-Jährige, dass "kaum noch echte politische Auseinandersetzung" stattfinde. "Und die Instrumente, mit denen man früher argumentiert hat, greifen nicht mehr", sagt Heufer-Umlauf weiter. Man müsse sich davor in Acht nehmen, nicht selbst "in diese emotionale Arena [...], abgekoppelt von Fakten", gezogen zu werden.