Der TagLockdown "knackig und hart" erwünscht
Die Forderung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet nach einem "Brücken-Lockdown" (damit solle die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien, Anm. d. Red.) kommt aus Sicht ärztlicher Praktiker spät. Diese Chance hätte schon in den Osterferien genutzt werden sollen, sagt der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Dirk Spelmeyer, im WDR. Er würde sich einen Lockdown "knackig und hart" wünschen.
Wegen der noch geringen verfügbaren Impfstoffmengen werde das Impfen zwar erst schleppend beginnen, bevor die Hausarzt-Impfungen voraussichtlich ab Anfang Mai "erheblich Fahrt aufnehmen" könnten. Spelmeyer sei aber überzeugt, dass das sehr gut laufen werde und nennt als Beispiel, dass im vergangenen Herbst allein im Bereich Westfalen-Lippe 2,2 Millionen Menschen ruck-zuck gegen Grippe geimpft wurden.
