Der TagLukrative Epstein-Geschäfte bringen Deutsche Bank in Bredouille
Der Deutschen Bank droht einem Zeitungsbericht zufolge Ärger mit der New Yorker Bankenaufsicht wegen ihrer Verbindungen zum verstorbenen US-Banker und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Das New Yorker Department of Financial Services könne deshalb bereits in diesem Monat eine Strafe verhängen, berichtete die "New York Times" in der Nacht unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Behörde ist für die Lizenzen des Geldhauses in New York zuständig, wo die Deutsche Bank ein Großteil ihres US-Geschäfts angesiedelt hat.
Ein Sprecher des Instituts erklärte, die Bank bedauere ihre Geschäftsbeziehungen zu Epstein. "Unser Ruf ist unser wertvollstes Gut", sagte er. Der 63-jährige Epstein hatte sich im vergangenen Jahr in Untersuchungshaft das Leben genommen, nachdem er wegen erneuter Vorwürfe des Kindesmissbrauchs festgenommen worden war. Bereits 2008 hatte sich der Hedgefonds-Manager wegen der erzwungenen Prostitution einer Minderjährigen schuldig bekannt und erhielt dafür eine 18-monatige Haftstrafe.