Der TagMaduro will persönlich mit Trump sprechen

Venezuela steht vor dem Zusammenbruch, das Land ist tief gespalten - und fast pleite. Staatschef Nicolás Maduro, der gerade erst das gewählte Parlament entmachtet hat, wurde von den USA mit Sanktionen belegt. Darüber will er sprechen - mit dem US-Präsidenten persönlich:
Er habe Außenminister Jorge Arreaza beauftragt, ein Telefonat mit Trump oder ein persönliches Treffen am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September in New York zu organisieren, sagt Maduro vor der Verfassunggebenden Versammlung in Caracas.
Gleichzeitig nutzt Maduro seine mehr als dreistündige Rede für neue Verbalattacken gegen die USA, denen er vorwirft, hinter einem Überfall auf einen Militärstützpunkt im Norden Venezuelas am Sonntag zu stecken.
Die US-Regierung hatte nach der Wahl der Verfassungsversammlung Ende Juli Sanktionen gegen Maduro verhängt und sein Vermögen in den USA eingefroren.