Der Tag

Der TagMaduro will persönlich mit Trump sprechen

11.08.2017, 07:42 Uhr
56bd715963613ebbc2ba12aae69466e9
Washington hat Maduro als "Diktator" bezeichnet und kritisiert das neue Gremium als "rechtswidrig". (Foto: REUTERS)

Venezuela steht vor dem Zusammenbruch, das Land ist tief gespalten - und fast pleite. Staatschef Nicolás Maduro, der gerade erst das gewählte Parlament entmachtet hat, wurde von den USA mit Sanktionen belegt. Darüber will er sprechen - mit dem US-Präsidenten persönlich:

  • Er habe Außenminister Jorge Arreaza beauftragt, ein Telefonat mit Trump oder ein persönliches Treffen am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September in New York zu organisieren, sagt Maduro vor der Verfassunggebenden Versammlung in Caracas.

  • Gleichzeitig nutzt Maduro seine mehr als dreistündige Rede für neue Verbalattacken gegen die USA, denen er vorwirft, hinter einem Überfall auf einen Militärstützpunkt im Norden Venezuelas am Sonntag zu stecken.

  • Die US-Regierung hatte nach der Wahl der Verfassungsversammlung Ende Juli Sanktionen gegen Maduro verhängt und sein Vermögen in den USA eingefroren.