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Der TagMann hängt kopfüber zehn Meter in Gletscherspalte

11.07.2025, 14:19 Uhr

Zehn Meter tief ist ein Bergsteiger auf dem Weg zur Zugspitze kopfüber in eine Gletscherspalte gestürzt - und mit viel Glück rechtzeitig gerettet worden. Der Mann ist am vergangenen Freitag auf dem Höllentalferner - Deutschlands größtem Gletscher - vermutlich im Nebel vom Weg abgekommen und in sehr steiles Gelände geraten, berichtete der Einsatzleiter der Bergwacht Grainau, Willi Kraus.

  • Der Mann habe offensichtlich den Halt verloren und sei in die Spalte gerutscht. Trotz der ungünstigen Wetterverhältnisse sah ein anderer Bergsteiger den Mann im oberen Teil des Höllentalferners abrutschen und in der Gletscherspalte verschwinden - und alarmierte die Bergwacht. "Er hat das Glück gehabt, dass es jemand gesehen hat", sagte Kraus. Denn an der Stelle abseits des Weges wäre sonst niemand vorbeigekommen.

  • Zwei Bergretter starteten mit dem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle. Sie fanden den Betroffenen etwa zehn Meter tief in der Spalte kopfüber eingeklemmt. Mit einem weiteren Flug wurden zwei weitere Einsatzkräfte und der Hubschraubernotarzt ins Höllental geflogen - die Rettung sei durch das wechselhafte Wetter mit tiefen Wolken erschwert gewesen.

Quelle: ntv.de