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Der TagMann muss für Tod der Ehefrau in Haft

09.06.2017, 21:51 Uhr

Erst stieß er seine Ehefrau aus dem Fenster, dann schnitt er der hilflosen Schwerverletzten die Kehle durch - dafür ist ein Mann aus Brandenburg zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht in Cottbus sah einen Totschlag als erwiesen an. Nachbarn hatten die grausige Tat mitansehen müssen.

  • Der 32-jährige Angeklagte gab vor Gericht zu, nach einem Streit um angebliche Untreue mit einem Messer auf seine sieben Jahre jüngere Frau eingestochen zu haben.

  • Nach Überzeugung der Kammer hatte der fünffache Familienvater seine Frau in Senftenberg nach einem Streit aus einem Badezimmerfenster im ersten Obergeschoss gestoßen, war dann auf die Straße gegangen und hatte der schon schwer verletzten Frau die Kehle durchgeschnitten.

  • Der Mann sei davon ausgegangen, dass seine Frau ein Verhältnis mit einem Bekannten der Familie habe und sie deshalb umgebracht, sagte der Vorsitzende Richter Frank Schollbach beim Urteil.