Der TagMann soll Nachbarin getötet haben - wegen unerwiderter Liebe

Jetzt folgt eine der Nachrichten, die mich immer wieder fassungslos machen: Ein 26-Jähriger soll im nordrhein-westfälischen Greven seine ein Jahr jüngere Nachbarin getötet haben - weil sie seine "Beziehungsabsichten" abgelehnt hatte. Das teilt die Polizei Münster mit. Nicht, dass ich Mord oder Gewalt in irgendeiner Weise nachvollziehen könnte, aber solche Gewaltausbrüche von meist Männern gegenüber Frauen (statistisch belegt), die lediglich ihre Liebe nicht erwidern oder sich trennen wollen, wirft bei mir immer wieder die gleichen Fragen auf: Warum konnte diese Tat nicht verhindert werden? Warum hat niemand der Frau geholfen, sich besser vor diesem Gewalttäter zu schützen? Was ist die Ursache, wenn Männer Frauen objektivieren und sich das Recht rausnehmen, ihnen das Leben nehmen?
Die Polizei kam dem mutmaßlichen Täter sehr schnell auf die Spur. Nachdem die Frau in der Nacht zu Sonntag spurlos verschwunden war, befragte die Polizei das Umfeld und die Nachbarn der 25-Jährigen. Der 26-Jährige verstrickte sich in Widersprüche. Schließlich gestand er die Tat und nannte den Ort, an dem er die Leiche versteckt hatte. In einem Gebüsch in der Gemeinde Saerbeck, etwa zehn Kilometer vom Wohnort der Vermissten entfernt.