Der TagMann stellt Nachbau von KZ-Tor vor Finanzamt
Ein Mann sitzt in Untersuchungshaft, weil er vor einem Finanzamt in Bayern zwei Holzkonstruktionen mit Bezügen zu den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nationalsozialisten aufgestellt haben soll. Laut der Generalstaatsanwaltschaft München ereigneten sich die Vorfälle im März und April in Eggenfelden. Konkret geht es um den Nachbau eines KZ-Torbogens mit dem Schriftzug "Arbeit macht frei", der unter anderem über dem Tor des größten Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz angebracht war. Außerdem soll er einen Holzbau aufgestellt haben, der offensichtlich einen Vernichtungsofen darstellen sollte. An der Konstruktion waren mehrere Hakenkreuze sowie die Aufschrift "Zyklon B, SS-kaliert". Der "Bild"-Zeitung zufolge soll der 33-Jährige hohe Steuerschulden haben. Da er eine Geldstrafe wegen eines Verkehrsdelikts nicht bezahlt hatte, saß er bereits im Gefängnis. Mehr dazu hier.