Der TagMassenevakuierungen nach Vulkanausbruch auf den Philippinen

"Es handelt sich um eine einmalige, aber große Eruption", sagt der philippinische Chefvulkanologe Teresito Bacolcol: Nach dem Ausbruch eines Vulkans auf den Philippinen sind rund 87.000 Menschen evakuiert worden. Menschen in Städten und Dörfern an den westlichen und südlichen Hängen des 2435 Meter hohen Vulkans Kanlaon mussten ihre Häuser verlassen. Betroffen war auch die Stadt La Castellana, wo fast 47.000 Menschen aus einer sechs Kilometer langen Gefahrenzone evakuiert werden mussten, wie das Amt für Zivilschutz mitteilte. Mehr als 6000 Menschen seien bis zum Morgen in Evakuierungszentren umgezogen, abgesehen von denen, die vorübergehend bei Verwandten untergekommen seien, sagte der Bürgermeister von La Castellana, Rhumyla Mangilimutan.
Der Katastrophenschutz setzte die Alarmstufe am Montag auf die dritthöchste Stufe eines fünfstufigen Warnsystems. Die Gefahr weiterer explosiver Eruptionen dauert den Angaben zufolge an. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie erklärte, der Ausbruch habe einen extrem heißen Strom an Asche, Schutt und Gesteinsbrocken verursacht, der alles in seinem Weg verbrennen könne.