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Der Tag Mehr Regenwürmer dank Ackerbau-Änderung

In Bayern leben alle gut, die gern Hefeweizen trinken, Weißwurst essen - und Böden mögen, die nicht so oft gepflügt werden. Letzteres bezieht sich auf Regenwürmer. Denn deren Bestand ist in den vergangenen 35 Jahren im Freistaat wieder angewachsen. Das hat die Landesanstalt für Landwirtschaft mitgeteilt (LfL).

  • Demnach hat die Bestandsdichte der tief grabenden Tauwürmer in den vergangenen 35 Jahren auf 70 Prozent der beobachteten Bodenflächen zugenommen. Die Tiere gelten demnach als Zeichen für einen biologisch aktiven Boden.
  • Als Grund für die Zunahme des Wurmbestands nennt die LfL vor allem die Tatsache, dass heute weniger Äcker in Bayern jährlich gepflügt werden als in den Achtzigerjahren. Der Anteil dieser Flächen sei von 80 bis 90 Prozent auf mittlerweile 60 Prozent gesunken.
  • Landwirte und Gärtner können demnach auch durch organischen Dünger und den Anbau von Kleegras die Lebensbedingungen für Regenwürmer verbessern.

Quelle: ntv.de