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Der TagMehrheit der Städte und Landkreise sieht sich nicht für Extremwetter gewappnet

13.07.2023, 10:36 Uhr

Hitze, Hochwasser, Sturm: Die Mehrheit der Landkreise und Städte in Deutschland sieht sich nicht für Extremwetterereignisse gerüstet. Das zeigt eine heute veröffentlichte Befragung von Norddeutschem, Bayerischem und Westdeutschem Rundfunk sowie des Recherchenetzwerks Correctiv. Von insgesamt 329 Verwaltungen gibt demnach gut die Hälfte an, dass die erforderlichen Schutzmaßnahmen in den kommenden Jahren vermutlich nicht finanziert werden könnten. Ein weiteres Drittel geht davon aus, dass die Finanzierung nur für einige Maßnahmen reichen werde. Mit einem Klimaanpassungsgesetz, das heute vom Kabinett verabschiedet werden soll, will die Bundesregierung die Vorsorge für Klimafolgen gesetzlich verankern.

Ein Hitzeaktionsplan etwa existiert derzeit nur in 14 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städte. Bei 36 Prozent ist er für die kommenden fünf Jahre geplant. Solche Aktionspläne dienen dazu, die Bevölkerung vor Ort besser auf Hitzephasen vorzubereiten und sie zu schützen, etwa durch Frühwarnsysteme oder das Bereitstellen von Informationen zum richtigen Verhalten bei Hitze.

Quelle: ntv.de