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Der TagMenschenrechtsgerichthof gibt Eltern Hoffnung

09.06.2017, 16:31 Uhr

Neue Hoffnung für die Eltern eines todkranken Babys in Großbritannien: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden, dass die Ärzte bis Dienstagmitternacht versuchen müssen, das Kind am Leben zu halten.

  • Charlie solle dabei so behandelt und gepflegt werden, dass er so wenig Qualen wie möglich erleide und größtmögliche Würde behalte.

  • In Großbritannien hatten die Eltern einen Rechtsstreit gegen die Ärzte verloren. Die Eltern wollten Charlie in die USA bringen, um ihn an einer experimentellen Therapie gegen seine seltene, genetische Erkrankung teilnehmen zu lassen.

  • Die Spezialisten, die den neun Monate alten Jungen behandeln, sind allerdings überzeugt, dass die Therapie nicht helfen würde. Sie wollen die lebenserhaltenden Maßnahmen einstellen.

  • Die Gerichte gaben den Medizinern Recht. Die Entscheidung des Menschenrechtsgerichtshof ist nur vorläufig. Die Straßburger Richter wollen in der Zwischenzeit die Beschwerde der Eltern prüfen.