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Der TagMetas Chatbot bestritt Trump-Attentat

31.07.2024, 07:16 Uhr

KI-Chatbots sind dafür bekannt, Dinge zu erfinden. Der Facebook-Konzern Meta machte diese Erfahrung ausgerechnet bei einem so politisch sensiblen Thema wie dem Attentat auf Donald Trump. Der Konzern erklärte in einem Blogeintrag, man habe Meta AI zunächst mit Absicht nicht über das Attentat am 13. Juli sprechen lassen. Denn rund um schlagzeilenträchtige Ereignisse gebe es oft widersprüchliche Angaben und unbegründete Spekulationen bis hin zu Verschwörungstheorien. Aber auch nachdem der KI-Chatbot mit Informationen über das Attentat gefüttert worden sei, habe er "in wenigen Fällen" behauptet, es sei nicht passiert, räumte Meta ein. Das sei "unglücklich", aber keine Absicht gewesen.

Die "Halluzinationen" sind ein allgemeines Problem von KI-Chatbots und haben damit zu tun, wie die Software funktioniert. Die Programme werden zunächst mit riesigen Mengen an Informationen trainiert. Bei ihren Reaktionen auf Nutzeranfragen wägen sie dann auf dieser Basis Wort für Wort ab, wie ein Satz wahrscheinlich weitergehen sollte. Dadurch kann die Software völlig falsche Aussagen zusammenwürfeln, auch wenn sie nur mit korrekten Informationen angelernt wurde.

Quelle: ntv.de