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Der Tag Mindestens 80 Tote bei Kämpfen im Südsudan

Bei Zusammenstößen zwischen Bevölkerungsgruppen im Südsudan sind Behörden zufolge mindestens 80 Menschen getötet worden.

Bewaffnete Mitglieder einer Gruppe hätten mehrere Dörfer im Bezirk Uror im Zentrum des Landes angegriffen, sagte ein hochrangiger Beamte des Bezirks. Bei den Zusammenstößen am Samstag seien auch rund 50 Menschen verletzt worden. Demnach handelte es sich vermutlich um einen Vergeltungsschlag nach einem ähnlichen Vorfall im Februar.

Nach Jahrzehnten der Konflikte im Südsudan sind etliche Menschen bewaffnet. Der jüngste Bürgerkrieg wurde zwar 2018 mit einem Friedensabkommen formell beendet, die erst im Februar gebildete Übergangsregierung von Präsident Salva Kiir und Rebellenführer Riek Machar ist aber sehr fragil. Millionen von Südsudanesen sind auf der Flucht und auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Quelle: ntv.de