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Der TagNRW: Kopftuchverbot hat nichts mit Religion zu tun

11.04.2018, 08:53 Uhr
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Kopftücher bei Kindern haben nichts mit Religion zu tun, sagt Serap Güler. (Foto: dpa)

Nicht nur in Nordrhein-Westfalen wird ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 diskutiert - die Integrationsstaatssekretärin des Bundeslandes, Serap Güler, verteidigte dies nun im ZDF. Das habe nichts mit Religion zu tun, sagte sie.

  • "Es geht hier nicht um religiöse Symbole", sagte die CDU-Politikerin. "Das Kopftuch sollte man auch nach islamischem Brauch erst mit Anfang der Pubertät tragen. (...) Deshalb kann sich auch niemand auf die Ausübung der Religionsfreiheit berufen, wenn die Religion das in diesem Alter noch nicht mal vorschreibt."

  • Beim Tragen des Kopftuchs nach islamischer Sitte gehe es darum, die Reize der Frau vor Männern zu verhüllen. "Dass Mädchen im Kita- und Grundschulalter die Reize vor Männern verhüllen müssten - genau das sexualisiert das Kind."