Der TagNach BASF-Unglück: Messwerte veröffentlicht
Die Feuerwehr hat nach dem Explosionsunglück bei der BASF in Ludwigshafen keine Schadstoffe in gefährlicher Konzentration in den angrenzenden Stadtteilen gemessen. Das sagte der Ärztliche Leiter des Gesundheitsamtes, Thomas Bienert, bei der Vorstellung der Messergebnisse.
Der höchste Wert des krebserregenden Stoffes Benzol, der außerhalb der Unglücksstelle festgestellt worden sei, habe immer unterhalb des Akzeptanzwertes für Arbeitsplätze von 200 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gelegen. "Insgesamt war das, was gemessen werden konnte, extrem gering."
Bei Gemüseproben aus der Umgebung wurden nach Angaben des Umweltministeriums in Mainz keine gefährlichen Rückstände entdeckt.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte, dass die Feuerwehr die Messergebnisse erst vier Tage nach dem Unglück veröffentlicht hat.