Der TagNetanjahu bedankt sich für Begnadigung von Drogenschmugglerin

Ein etwas ungewöhnlicher Deal hat sich zwischen Russland und Israel abgespielt. Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf Bitten von Premier Benjamin Netanjahu eine israelische Drogenschmugglerin begnadigt, die im vergangenen Frühjahr an einem Moskauer Flughafen gefasst worden war. Sie war von einem Gericht zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Allerdings soll Russland für die Begnadigung diverse Gegenleistungen verlangt haben. Moskau hat unter anderem nach Angaben des für Jerusalem zuständigen Ministeriums die Eigentumsrechte an einer Kirche in der Jerusalemer Altstadt gefordert. Die "Jerusalem Post" hatte berichtet, das Justizministerium habe der Übertragung der Rechte an Russland zugestimmt. Dies ist jedoch offiziell nicht bestätigt.
Bei einem Kurzbesuch hat sich Netanjahu nun für die Freilassung bedankt. Der Fall habe das ganze Land berührt, sagte Netanjahu zum Auftakt der Gespräche mit Putin in Moskau.