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Der TagNeuseelands Gletscher schmelzen dramatisch dahin

25.03.2024, 08:38 Uhr

Eine neue Untersuchung hat ergeben, dass die Eisgiganten des Pazifikstaates wegen der Auswirkungen des Klimawandels immer weiter schrumpfen, während die Schneegrenze steigt, teilt das Nationale Institut für Wasser- und Atmosphärenforschung (Niwa) mit. Die atemberaubende Landschaft Neuseelands sei dabei, sich grundlegend zu verändern.

Experten des Instituts fliegen seit den 1970er Jahren immer am Ende des Sommers über die Bergketten des Landes, um eine Schneegrenzenmessung durchzuführen und den Zustand der Gletscher zu überprüfen. "Wir sind zu den südlichsten Gletschern geflogen, die wir seit 2018 nicht mehr besucht haben" sagt ein Experte. Schon damals seien diese "unglaublich klein und praktisch tot" gewesen. Jetzt habe sich die Lage noch verschlimmert. Einer der Gletscher sei nur noch zwei Drittel so groß wie bei der letzten Sichtung. Die Gletscher wirkten "zertrümmert und zerstört".Unterwasservorhang soll Weltuntergangsgletscher retten

Im vergangenen Jahrzehnt habe Neuseeland sieben der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt, hieß es. 2023 sei das zweitwärmste Jahr überhaupt gewesen. Auch wenn es ein paar kühlere Jahre gäbe, würden diese nicht ausreichen, um den bereits angerichteten Schaden wiedergutzumachen.

Quelle: ntv.de