Der TagNorwegens Palast schweigt nach Høiby-Urteil
Er ließ zwar gleich schon wieder eine Freilassung aus der U-Haft beantragen und Berufung einlegen, doch nichtsdestotrotz ist eins heute sicher: Marius Borg Høiby muss hinter Gitter. Der 29-Jährige ist wegen Vergewaltigung und anderer Vergehen zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Oslo befand ihn wegen zwei der vier ihm zur Last gelegten Vergewaltigungen schuldig. In das Hafturteil flossen außerdem wiederholte Gewalt gegen eine seiner früheren Freundinnen, Drohungen sowie Drogen- und Verkehrsdelikte ein.
Es ist ein schwerer Schlag für das norwegische Königshaus und Kronprinzessin Mette-Marit. Die leidet seit 2018 an einer seltenen Form der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose und wartet derzeit auf eine Spender-Lunge. Vom Palast erfolgte bislang kein inhaltliches Statement zu dem Urteil. Wie mehrere Medien berichteten, verlautete lediglich: "Der Fall wurde vom Gericht bearbeitet, und das Königshaus gibt keinen Kommentar zum Ergebnis ab."