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Der TagOECD-Studie zeigt deutsche Pisa-Fortschritte

10.02.2016, 09:53 Uhr

Trotz spürbarer Verbesserungen im Bildungssystem nach dem "Pisa-Schock" vor 15 Jahren gilt in Deutschland immer noch fast jeder fünfte fünfzehnjährige Schüler als zumindest teilweise äußerst leistungsschwach.

  • Nach wie vor ist der soziale Hintergrund eines Jugendlichen hierzulande ein entscheidender Risikofaktor für solches Schulversagen, wie aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Daten der Pisa-Tests bis 2012 hervorgeht.

  • Gut 140.000 Fünfzehnjährige in Deutschland erreichten demnach in diesem Zeitraum im Fach Mathematik bestenfalls das Kompetenzniveau 1 (allereinfachste Aufgaben), fast 70.000 Getestete waren sogar schwach in allen drei Pisa-Vergleichsfeldern (Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen und Textverständnis).

  • Der Anteil der Mathe-Schwachen ging zwischen Pisa 2003 und 2012 um vier Prozentpunkte auf 18 Prozent zurück, in Lesen/Textverständnis um acht Punkte auf 14 Prozent.

Am sechsten Pisa-Test nahmen 2015 in Deutschland rund 10.000 Schüler teil. Die Ergebnisse werden am 6. Dezember veröffentlicht.

Quelle: ntv.de