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Der TagOpfer verklagen Sparkasse Gelsenkirchen nach Millionen-Einbruch

28.01.2026, 11:18 Uhr

Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen im Dezember haben erste Geschädigte Klage auf Schadenersatz eingereicht. Wie der Anwalt Daniel Kuhlmann mitteilt, gingen drei Klagen beim Landgericht in Essen ein. Die Kläger machen die Bank für die Schäden haftbar und werfen ihr mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen vor. Maskierte Täter waren im Dezember über eine Tiefgarage in die Sparkassen-Filiale eingedrungen. Von dort bohrten sie sich über die Weihnachtsfeiertage in den Tresorraum mit Tausenden Schließfächern und erbeuteten Wertsachen in Millionenhöhe. Der Fall sorgte deutschlandweit für Aufsehen und machte international Schlagzeilen.

Unter den Klägern ist Kuhlmann zufolge ein Rentner, der nach dem Verkauf einer Wohnung Bargeld in Höhe von fast 400.000 Euro in seinem Schließfach gelagert hatte. Ein weiterer Kläger ist der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens, der Bargeld, Schmuck und eine Rolex-Uhr im Wert von rund 120.000 Euro deponiert hatte. Das Geldinstitut hatte nach der Tat mitgeteilt, es sei selbst Opfer des Verbrechens und die Räumlichkeiten seien "nach anerkanntem Stand der Technik gesichert" gewesen.

Quelle: ntv.de