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Der TagPassagiere harren über Nacht in Flugzeugen auf dem Vorfeld aus

23.02.2026, 07:27 Uhr

Der Wetterumschwung sorgt dafür, dass sich einige wetterbedingte Probleme beim Reisen erledigen. Noch vor ein paar Tagen hatte das Winterwetter etwa 500 Fluggästen am Münchner Flughafen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Anstatt ihrem Reiseziel wie geplant am Donnerstagabend näher zu kommen, mussten sie die ganze Nacht auf dem Vorfeld im Flugzeug ausharren. Weil es so stark geschneit hatte, wurden ihre Flüge in der Nacht gestrichen, nachdem schon alle Passagiere an Bord und die Flugzeuge startbereit waren, wie ein Sprecher der Lufthansa mitteilt. Um trotz des Nachtflugverbots auch nach Mitternacht noch starten zu können, hätten einige Flüge Sondergenehmigungen erhalten. Wegen des Schnees hätten bereits abgefertigte und startbereite Flüge aber dann doch keine Starterlaubnis bekommen, so der Lufthansa-Sprecher. Die Passagiere hätten aber nicht mehr zum Terminal zurückkehren können. Dem Flughafen zufolge waren keine Busse vorhanden, um die Passagiere dorthin zurückzubringen. "Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Parkmöglichkeiten für Flugzeuge direkt am Terminal belegt und die Buskapazitäten auf den Vorfeldern eingeschränkt", teilt der Flughafen mit. Warum genau keine Busse vorhanden waren, wird nicht erklärt. Erst am frühen Morgen fuhren dem Lufthansa-Sprecher zufolge wieder Busse, die die Passagiere abholten. Neben drei Lufthansa-Flügen waren nach Angaben der Airline auch zwei Air-Dolomiti-Flüge betroffen. Der Flughafen entschuldigt sich: "Wir bedauern die damit entstandenen Unannehmlichkeiten sehr."

Quelle: ntv.de