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Der TagPflegebedürftige Mutter tot - Babyfon überführt Sohn als Täter

02.06.2026, 14:03 Uhr

Friedlich am Lebensende eingeschlafen? Davon sind die Behörden wohl zunächst beim Todesfall einer pflegebedürftigen 89 Jahre alten Frau aus Niedersachsen ausgegangen. Doch Aufnahmen eines Video-Babyfons bringen unerwartet die Wahrheit ans Licht: Der Sohn der Gestorbenen ist für ihren Tod verantwortlich. Auf den Aufnahmen, die die Enkelinnen nur zufällig entdeckten, ist zu sehen, dass der 66-Jährige seine Mutter derart misshandelt, dass sie an den Folgen starb. Das Landgericht Verden hat den Mann für die Tat zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Da er im April 2025 bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen und des Herstellens von Kinderpornografie zu dreieinhalb Jahren verurteilt worden war, sprach die Vorsitzende Richterin eine Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren aus. 

Achtung, das Folgende sollten Sie besser auslassen, wenn Sie zarter besaitet sein sollten: Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Mann die gebrechliche Frau im Juli 2024 in ihrer Wohnung im niedersächsischen Oyten vorsätzlich mehrfach grob in ihr Bett schubste. Als die 89-Jährige schließlich lag, drückte der Angeklagte sie trotz ihrer gekrümmten Wirbelsäule auf die Matratze, um sie in eine gerade Position zu bringen. Dazu fixierte er mit einer Hand ihre Stirn, mit der anderen überstreckte er ihren Rücken. Ein Babyfon filmte die Handlungen. Die Frau erlitt eine Rückenmarksverletzung und einen Wirbelsäulenbruch. In der Folge erlitt sie einen Kreislaufkollaps. Am nächsten Morgen fand der Pflegedienst sie tot in ihrem Bett. 

Quelle: ntv.de