Der TagPolizei ermittelt gegen neue Verdächtige im Seilbahnunglück von Norditalien
Im Fall um die in Norditalien abgestürzte Gondel mit 14 Toten ermittelt die Justiz gegen weitere Personen, wie die zuständige Staatsanwältin Olimpia Bossi bestätigt. Der Kreis der Verdächtigen erweitert sich demnach auf insgesamt 14 Menschen. Unter den neu hinzugekommenen seien auch ranghöhere Mitarbeiter des Südtiroler Seilbahnbauers Leitner.
"Eine Aufnahme in das Ermittlungsregister war für die Staatsanwaltschaft Verbania naheliegend, da es einen Wartungsvertrag von Leitner mit der Firma Ferrovie del Mottarone Srl. gibt.", erklärt Leitner in einer Stellungnahme. Das Unternehmen habe den Ermittlungsbehörden bereits umfangreiche Dokumentationen zur Verfügung gestellt. Leitner führte bestimmte Wartungsarbeiten und Kontrollen an der Seilbahn in Stresa durch, die zum Monte Mottarone am Westufer des Lago Maggiore hinauf führt.