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Der TagProteste in Istanbul: Auswärtiges Amt passt Reisehinweise für Türkei an

24.03.2025, 14:40 Uhr

Das Auswärtige Amt hat angesichts der anhaltenden Proteste in Istanbul seine Reisehinweise angepasst. "In Istanbul kommt es derzeit zu Absperrungen von Straßen sowie U-Bahn-Stationen und Ausfällen im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere rund um den zentralen Taksim-Platz. Derzeit ist nicht absehbar, wie lange diese Einschränkungen anhalten werden. Der Gouverneur hat ein viertägiges Demonstrations- und Versammlungsverbot erlassen", heißt es auf der Homepage unter dem Punkt "Aktuelles". Reisenden werden vor allem zwei Ratschläge gegeben: "Informieren Sie sich in den Medien zur aktuellen Lage und möglichen Einschränkungen." Zudem sollten Demonstrationen und größere Menschenansammlungen gemieden werden. In deren Umfeld sollte man "äußerst vorsichtig" sein.

Das Auswärtige Amt warnte bereits früher vor Reisebehinderungen. "Es gibt weiterhin Fälle, in denen deutsche Staatsangehörige willkürlich festgenommen, mit einer Ausreisesperre belegt oder an der Einreise in die Türkei gehindert werden." Dies könne auch Personen treffen, die in der Vergangenheit ohne Probleme ein- und ausreisen konnten. Die türkischen Strafverfolgungsbehörden führten "offenbar umfangreiche Listen" von Menschen mit Wohnsitz in Deutschland, "die auch ohne hinreichende Vorermittlungen zum Ziel von Strafverfolgungsmaßnahmen werden können". Es seien auch Festnahmen, Strafverfolgungen oder Ausreisesperren "im Zusammenhang mit regierungskritischen Stellungnahmen in den sozialen Medien zu beobachten". Betroffen seien davon vor allem deutsche Staatsangehörige mit privaten Bindungen in die Türkei sowie Menschen, die sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzen.

Quelle: ntv.de